Inhaltsübersicht

FAIR SHARE
Monitor 2024

Teilhabe, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit sind zentrale Ziele zivilgesellschaftlicher Organisationen. Doch werden diese Werte auch in den eigenen Strukturen des Sektors gelebt?

Der FAIR SHARE Monitor untersucht jährlich die Geschlechterverteilung in Geschäftsführungen und Aufsichtsgremien von zivilgesellschaftlichen Organisationen und macht transparent, welche Organisationen bereits eine angemessene Repräsentation aller Geschlechter in ihren eigenen Strukturen erreichen und welche noch nicht.

Der FAIR SHARE Monitor

Der FAIR SHARE Monitor ist ein datenbasiertes Instrument zur langfristigen Untersuchung der Geschlechterverteilung in den Belegschaften sowie Leitungs- und Aufsichtsgremien zivilgesellschaftlicher Organisationen. Er wird seit 2020 erhoben und bis 2030 jährlich aktualisiert.

Auf Basis der erhobenen Daten erstellen wir eine Reihe von Analysen sowie ein Ranking darüber, welche der Organisationen einen angemessenen Anteil von Frauen in Führung haben – und welche noch nicht. Die Organisationen werden namentlich aufgelistet und ihre jeweilige Entwicklung von Jahr zu Jahr systematisch dokumentiert. Mit jeder Aktualisierung werden Fortschritte, Stagnation oder Rückschläge in der geschlechtergerechten Besetzung von Führungspositionen transparent gemacht, um diese Veränderungen abzubilden. Für FAIR SHARE ist der Monitor ein neutrales Instrument, an dem sich sowohl die einzelnen Organisationen als auch der Sektor im Allgemeinen messen können.

Über FAIR SHARE

FAIR SHARE of Women Leaders e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der in Deutschland registriert ist und weltweit arbeitet. 2019 gegründet, sind wir noch eine sehr junge Organisation und unsere Strukturen befinden sich im Aufbau. Hier können Sie unsere Satzung einsehen.

Unser Ziel ist es, neue Formen von Organisationsführung zu erproben und vorzustellen, die feministische Werte und Prinzipien widerspiegeln und einige der Fallstricke von Machtungleichgewicht, Hierarchie und Bürokratie von “traditioneller Organisationsführung” überwinden. Ein Schlüsselelement unserer Organisationsstruktur ist eine Unterscheidung zwischen Kontroll- und Unterstützungsmechanismen, wobei die Rollen klar getrennt werden zwischen Gremien, die einen ordnungsgemäßen Betrieb gemäß den rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland gewährleisten, und Gremien, die das Programm und die Vision von FAIR SHARE vorantreiben und vertreten. In diesen Rollen sind unterschiedliche Kompetenzen erforderlich, und wir wollen das wachsende Netzwerk, das sich um FAIR SHARE herum entwickelt, so weit wie möglich einbinden.

Eindruck von einer FAIR SHARE Veranstaltung (2023) © FAIR SHARE

FAIR SHARE Monitor 2024 – Datenanalyse

Geschlechtergerechtigkeit in der Zivilgesellschaft –
langsam, aber stetig geht es voran.

Endlich. Fünf Jahre nachdem wir mit dem FAIR SHARE Monitor angesichts der strukturellen Unterrepräsentation von Frauen in den Führungsetagen der deutschen Zivilgesellschaft das erste Monitoring hierzu gestartet haben, wurde die 40% Schwelle beim Frauenanteil in Führungspositionen nicht nur erreicht, sondern überschritten.

Der Anteil beträgt in diesem Jahr im Durchschnitt 42%. Natürlich ist dieser Wert mit Blick auf den Frauenanteil in den Belegschaften von 69% noch weit entfernt von einer angemessenen Repräsentation, doch handelt es sich bei dem Weg zu Geschlechtergerechtigkeit bedauerlicherweise um einen Marathon und das Wahrnehmen von Meilensteinen auf ebendiesem Weg steigert die Durchhaltefähigkeit.

Weitere Analysen und Erklärungen zu allen Begrifflichkeiten haben wir auf dieser Seite zusammengestellt. Sie geben Einblick in den aktuellen Stand der Geschlechtergerechtigkeit in mehr als 200 ZGOs und verweisen auf positive Entwicklungen ebenso wie auf anhaltende Herausforderungen. Stichtag für die Datenübermittlung war der 8. März 2024.

Geschlechtergerechte Führungsetagen sind keine Seltenheit mehr

In diesem Jahr kann rund ein Fünftel aller untersuchten zivilgesellschaftlichen Organisationen (ZGOs) einen angemessenen Anteil von Frauen in Führung, einen sog. FAIR SHARE, vorweisen. Dies hat Einfluss auf den durchschnittlichen FAIR SHARE Index Wert (mehr über den Index weiter unten) des Sektors, der im Vergleich zum Vorjahr von 42,7 weiter auf 40,4 gesunken ist.

Gleichzeitig lassen sich die übrigen 82% der ZGOs, in den noch keine angemessene Repräsentation vorliegt, nicht ignorieren. Schauen wir uns diese Gruppe an, kommt zu Tage, dass 64 Organisationen (29%) keine Frauen in ihren geschäftsführenden Teams beschäftigen. Jedoch lag dieser Wert im Vorjahr noch bei 70 ZGOs (33%). Bei den meist ehrenamtlich tätigen Aufsichtsgremien fanden wir nur elf ZGOs, in denen keine einzige Frau vertreten ist. Anmerken lässt sich hier, dass den Aufsichtsgremien von 132 Organisationen (59%) Männer generell die Mehrheit stellen und auch überwiegend (51%) den Vorsitz innehalten. Ganze sieben Organisationen beschäftigen übrigens keine einzige Frau in ihren höchsten Führungsetagen (hier: Geschäftsführung und Aufsichtsgremium zusammen betrachtet).

 

Das Engagement für mehr Transparenz nimmt zu

Insgesamt umfasst der diesjährige FAIR SHARE Monitor 222 zivilgesellschaftliche Organisationen. Darunter befinden sich die größten NGOs und Stiftungen Deutschlands gemäß Spendeneinkommen und Mitarbeiter*innenanzahl sowie eine Reihe an Gewerkschaften, Sozialunternehmen und Wohlfahrtsverbänden. Zusammengenommen sind in all diesen Organisationen etwa 930.000 Personen hauptamtlich beschäftigt. 107 ZGOs (48%) haben auf unsere Einladung reagiert und aktiv an der Datenerhebung teilgenommen. (Hinweis: ZGOs, die aktiv am Monitoring teilgenommen haben, sind im Ranking mit diesem Symbol gekennzeichnet: ) Dies ist die höchste Teilnahmequote seit Beginn des Monitorings und eine noch deutlichere Steigerung als der Vorjahrsrekord von 40%.

Die zuvor im Monitor untersuchten Stiftungen öffentlichen Rechts sind seit diesem Jahr nicht mehr Teil der Erhebung, da sie gemäß unserer Arbeitsdefinition der Zivilgesellschaft nicht als ZGOs gezählt werden können. Neu hinzugekommen sind weitere 44 Organisationen, überwiegend NGOs, Stiftungen und Sozialunternehmen. (Hinweis: ZGOs, die dieses Jahr neu in den Monitor aufgenommen wurden, sind im Ranking mit diesem Symbol gekennzeichnet: )

Für die übrigen 115 ZGOs (52%) hat das Team von FAIR SHARE auf öffentlich zugänglichen Webseiten, Jahresberichten etc. recherchiert und die Daten zusammengetragen. Vor Beginn der Analyse wurde den Organisationen die Rechercheergebnisse vorgelegt mit der Option die Angaben zu korrigieren. Fanden sich keine Zahlen zur Geschlechterverteilung im Personal, haben wir entweder den zu Beginn des Monitorings ermittelten Sektorschnitt von 70% Frauenanteil angenommen oder, sofern vorhanden, den Frauenanteil aus dem Vorjahr. (Hinweis: ZGOs, die den Frauenanteil in ihrer Belegschaft nicht öffentlich machen, sind im Ranking mit diesem Symbol gekennzeichnet: ⚠️)

Einige ZGOs haben sich auf unsere Anfrage hin entschieden, sich aus dem Mail-Verteiler für den Monitor streichen zu lassen. Wir können über die Gründe nur mutmaßen und bedauern diese Entscheidung, die letztlich nur mehr Aufmerksamkeit auf die in meisten Fällen mangelnde Auseinandersetzung mit Geschlechtergerechtigkeit schaffen wird. Der Untersuchung selbst können sich die Organisationen dabei nicht entziehen. (Hinweis: ZGOs, die sich dem Monitoring entziehen möchten, sind im Ranking mit diesem Symbol gekennzeichnet: ⛔) Dieses Jahr haben folgende Organisation darum gebeten, nicht länger im Rahmen des Monitorings kontaktiert zu werden:


Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V.
Samariterstiftung
Dieter-Schwarz-Stiftung

 

Führungsverantwortung ruht vielfach auf mehreren Schultern

Organisationen, die an der Datenerhebung teilnehmen, hatten die Möglichkeit genauer zu beschreiben, wie ihre Geschäftsführung aufgebaut ist, sollte sie aus mehr als nur einer Person bestehen. Tatsächlich war dies in mehr als der Hälfte der teilnehmenden ZGO der Fall und in diesen Organisationen bestanden 73% der Geschäftsführungsteams aus Frauen und Männern.

Genauer nachgefragt, wie die Verantwortung miteinander geteilt wird, zeigte sich, dass in 29 ZGOs (27%) die „verteilte Führung“ (mehr als zwei Personen teilen sich formal voneinander abgegrenzte Führungsaufgaben) praktiziert wird. Darauf folgt mit 15% die funktionale Doppelspitze (zwei hierarchisch gleichgestellte Führende, deren Aufgabenbereiche nicht überlappen). Weniger verbreitete waren mit 7% die gemeinschaftlich geteilte Führung (eine Gruppe von Menschen, z. B. ein gesamtes Team oder Arbeitsnetzwerk, führt die zu einer Führungsposition gehörigen Aufgaben aus) und mit 5% die duale Führung (zwei Personen, die gemeinsam dieselbe Führungsposition ausüben, z. B. als Doppelvorstand).

 

Auch in der Zivilgesellschaft gibt es gläserne Decken

Im FAIR SHARE Monitor 2024 gab es einige Neuerungen und Veränderungen. So wurde dieses Jahr erstmals auch die mittlere Führungsebene in den Blick genommen. Als Arbeitsdefinition legten wir für diese Personengruppe fest, dass sie zwar als Führungskräfte gezählt werden, aber nicht zur formalen Geschäftsführung und-leitung (der obersten Führungsebene) gehören. Hier ergab sich unter den teilnehmenden ZGO ein Verhältnis von durchschnittlich 62% Frauen zu 38% Männern. Ein beträchtlicher Talentpool an Personen mit Führungsverantwortung wäre demnach vorhanden, aber zahlenmäßig findet sich dieses Potential in der höchsten formalen Führungsebene nicht wieder. Dieser Diskrepanz möchten wir in Zukunft noch näher auf den Grund gehen und verstehen, wie Führungspositionen besetzt werden.

Darüber hinaus war es uns ein Anliegen, dass ZGO nicht länger ihre mittlere Führungsebene, in der zumeist mehr Frauen vertreten sind, zur höchsten geschäftsführenden Ebene dazuzählen und dadurch den Durchschnitt verzerren. Hierbei ist anzumerken, durch diese klare Trennung einige Organisationen im Ranking weiter nach unten gerutscht sind, ohne dass es bei ihnen intern über das Jahr zu großen Veränderungen gekommen ist. Sie haben sich jedoch nicht verschlechtert, vielmehr entspricht ihre jetzige Position den tatsächlichen Verhältnissen.

 

Die Erhebung ergab darüber hinaus, dass bei den teilnehmenden 107 ZGOs der Personalanteil nicht-binärer Person bei durchschnittlich 0,03% liegt. Auf Führungsebene, hier Aufsichtsgremium und Geschäftsführung/-leitung, ließ sich ein durchschnittlicher Anteil von 0,07% ermitteln. Hier muss erwähnt werden, dass gemäß der Angaben der Organisationen nicht-binäre Personen ausschließlich in den Aufsichtsgremien vertreten sind. Da diese Gremien zumeist ehrenamtlich besetzt sind, zählen ihre Mitglieder nicht zum Personal, weshalb der Anteil in Führungspositionen in diesem Fall höher ausfällt als im Personal.

Der tatsächliche Anteil unter allen Organisationen im Monitor ist aller Wahrscheinlichkeit höher, jedoch sind wir auf die aktive Mitarbeit und Datenübermittlung der ZGOs angewiesen, um Zahlen zu weiteren Geschlechtern zu erheben. Beim Monitoring weiterer Geschlechter stehen wir definitiv noch am Anfang und möchten unser Vorgehen in Zusammenarbeit mit Expert*innen weiterentwickeln.

Feminist leadership findet Verbreitung

Die Vision von FAIR SHARE ist eine Zivilgesellschaft, die die Werte von Gerechtigkeit und Teilhabe auch in den eigenen Strukturen und Kulturen lebt. Der Wandel in diese Richtung sollte sich idealerweise auf feministische Prinzipien stützen, sodass wir die teilnehmenden ZGOs gefragt haben, inwiefern feminist leadership in ihrer Führungskultur Anwendung findet. Von den 107 ZGOs, die den Fragebogen ausfüllten, konnten 38% diese Frage mit Ja beantworten. 29 ZGOs nahmen sich ferner die Zeit, ihre Führungskultur in einem Freitext nochmals detaillierter zu beschreiben.

Feminist Leadership steht für das Schaffen von Alternativen zu traditionellen, hierarchischen und patriarchalen Führungs- und Organisationskulturen. Dies kann viele verschiedene Formen annehmen, von der kritischen Selbstreflexion auf individueller Ebene bis zur Entwicklung neuer Entscheidungsstrukturen auf kollektiver Ebene.

 

ZGOs wollen den Wandel mitgestalten

Angesichts der jährlich zunehmenden Teilnahmequote wollten wir dieses Jahr in Erfahrungen bringen, aus welchen Gründen die ZGOs unserer Einladung folgen und den Fragebogen ausfüllen. Als Motivation für die Teilnahme am jährlichen Monitoring gaben 89% der ZGOs an, einen Beitrag zu mehr Transparenz innerhalb des Sektors leisten zu wollen. 58% möchten sich selbst in die Verantwortung nehmen und 49% nannten das Interesse am Vergleich mit anderen ZGOs als einen Grund für die Teilnahme. 55% vermerkten ferner, dass sie mit ihrer Teilnahme die Arbeit von FAIR SHARE unterstützen möchten. Das zeigt, wie sehr wir den Wert unserer Arbeit in fünf Jahren im Sektor verankern konnten.

Monitoring regt Gespräche an

Fünf Jahre nach Beginn des Monitorings war es an der Zeit, konkret nachzufragen, welche Rolle der FAIR SHARE Monitor für ZGOs auf dem Weg zu mehr Geschlechtergerechtigkeit spielt.  40% der teilnehmenden Organisationen gaben an, dass die Monitor-Ranking Position nach der Veröffentlichung innerhalb der Organisation besprochen wird. Des Weiteren vermerkten 30% der ZGOs, dass das Thema Geschlechtergerechtigkeit seit der Teilnahme am Monitoring insgesamt einen höheren Stellenwert in der Organisation einnimmt. In 15% der Organisationen wurden Maßnahmen ergriffen, um Führungspositionen geschlechtergerecht(er) zu besetzen und in 14% der ZGOs war das Monitoring war ein Auslöser für Diskussionen rund um Führungs- und Organisationskultur. Mit den zukünftigen Weiterentwicklungen des Monitors hoffen wir, das Bewusstsein für die Thematik weiter zu verstärken und Impulse für nachhaltige Lösungsansätze in die Zivilgesellschaft zu tragen.

Organisationen mit FAIR SHARE im Fokus

Der FAIR SHARE, der namensgebende „angemessene Anteil“ von Frauen in Führung, ist die zentrale Messgröße in diesem Monitoring der Zivilgesellschaft. Er ist ein Indexwert und sagt aus, in welchem Maße die Geschlechterverteilung in der Belegschaft einer Organisation im Verhältnis zur Geschlechterverteilung in den Führungspositionen (hier: Geschäftsführungen/-leitungen und Aufsichtsgremien) steht. Außerdem wird berücksichtigt, ob der Frauenanteil in den Führungspositionen mindestens 50% beträgt. Beide Aspekte werden verrechnet und ergeben einen Indexwert zwischen 0,0 und 132,0. Je niedriger der Indexwert, desto geschlechtergerechter ist eine Organisation in den höchsten Führungsebenen aufgestellt – zumindest zahlenmäßig. ZGOs, deren Indexwert zwischen 0,1 und 15,0 liegt, bezeichnen wir als Organisationen mit FAIR SHARE. Die 15,0 Marke wurde 2020 als Grenze gesetzt, um der jährlichen Fluktuation innerhalb einer Organisation Rechnung zu tragen und der Tatsache, dass obschon wir uns mehr Tempo in diesem Wandel wünschen würden, sich Veränderungen in den höchsten Ebenen gewöhnlich langsamer vollziehen.

Die untersuchten 222 Organisationen wurden auf Grundlage dieses Indexwertes in einem Ranking aufgelistet, das sich am Ende dieser Seite befindet. Da ZGOs sich in der Anzahl der Mitarbeiter*innen teilweise drastisch unterscheiden, haben wir zur besseren Vergleichbarkeit drei verschiedene Größencluster gebildet und für jede dieser Gruppen ein eigenes Ranking erstellt. 

Uns ist wichtig zu betonen, dass das Ziel all der hier gelisteten Organisationen nicht ein Anteil von 100% Frauen in Führung sein soll. Das Geschlecht einer Person sagt nichts darüber aus, wie gut sie als Führungskraft agiert. Darüber hinaus ist der Index eine rein numerische Abbildung der Verhältnisse und in seiner jetzigen Form deskriptiv, sodass ein niedriger Indexwert nicht automatisch bedeutet, dass eine Organisation in ihren Strukturen und ihrer Kultur Gerechtigkeit als solche vollständig und umfassend eingebettet hat, reflektiert und aufrechterhält. Der Index dient dazu, die Zivilgesellschaft öffentlichkeitswirksam in die Verantwortung zu nehmen und ZGOs zu ermöglichen, sich an den eigenen Fortschritten oder auch Rückschritten zu messen und mit anderen zu vergleichen. Die Daten zeigen Muster und Tendenzen auf und sollen dazu motivieren, ins Handeln zu kommen und in den Austausch mit anderen ZGOs zu gehen.  

Es kommt Bewegung in die Führungsetagen

2024 stieg die Zahl der ZGO mit einem FAIR SHARE auf 40 an. Damit kann beinahe ein Fünftel aller untersuchten Organisationen derzeit geschlechtergerechte Verhältnisse in ihren Geschäftsführungen und Aufsichtsgremien vorweisen. Dieser neue Höchststand seit Beginn des Monitorings ergibt sich 18 ZGOs, die ihren FAIR SHARE seit dem letzten Jahr halten konnten und zwölf weiteren Organisationen, die dieses Jahr in den FAIR SHARE Bereich aufgestiegen sind. Der durchschnittliche Indexwert dieser Gruppe beträgt 7,9. Insgesamt sind im Ranking 75 ZGOs aufgestiegen, was bedeutet, dass sie ihren Indexwert um mindestens 10% verbessern konnten. Bei 45 Organisationen gab es keine signifikanten Veränderungen und 58 ZGOs verschlechterten ihren Index Wert um mindestens 10%. (Hinweis: ZGOs, die ihren FSI innerhalb eines Jahres um mindestens 10% verbessert/verschlechtert haben, sind im Ranking mit diesem Symbol gekennzeichnet: ↗ /↘ | ZGOs, die ihren FSI innerhalb eines Jahres NICHT um mindestens 10% verbessert oder verschlechtert haben, sind im Ranking mit diesem Symbol gekennzeichnet: =)

In den Belegschaften der ZGOs mit FAIR SHARE sind durchschnittlich 65% Frauen und 0,51% nicht-binäre Mitarbeiter*innen tätig. Demgegenüber stehen im Durchschnitt ein Frauenanteil von 66% und ein Anteil von 0,31% nicht-binären Personen in den höchsten Führungspositionen. In der mittleren Führungsebene, vorausgesetzt eine solche ist vorhanden, ergab sich derselbe Frauenanteil von 66%. In den Geschäftsführungen der 40 Organisationen mit FAIR SHARE beträgt der Frauenanteil 75% und es fand sich wenig überraschend kein einziges Führungsteam, in dem nicht mindestens eine Frau tätig ist. Des Weiteren bestehen die Geschäftsführungen von 55% dieser Organisationen aus mindestens zwei Personen. Auf die Frage, wie in diesen Fällen geführt wird, gaben rund ein Drittel die „verteilte Führung“ an und jeweils etwa ein Fünftel die „funktionale Doppelspitze“, „duale Führung“ oder „gemeinschaftlich geteilte Führung“. In den Aufsichtsgremien belaufen sich der Frauenanteil auf 61% und der Anteil nicht-binärer Personen auf 0,41%. Auch hier finden sich in dieser Gruppe keine Gremien, die nur aus Männern bestehen. Prinzipien einer feministischen Führungskultur werden laut eigener Aussage in 35% der Organisationen praktiziert. Richtlinien für Geschlechtergerechtigkeit und/oder Anti-Diskriminierung sind 45% der Fälle vorhanden, Beauftragte oder ganze Abteilungen zu diesen Themen in 38% der ZGOs eingesetzt.

Ferner möchten wir erwähnen, dass fünf Organisationen, darunter drei committed Organisationen, einen Indexwert von 0,0 erreicht haben. Mit diesem Wert würden sie normalerweise das Ranking ganz klar anführen. Im vergangenen Jahr haben wir uns jedoch – auch nach Feedback von den Monitor-Organisationen – entschlossen, in solchen Fällen diese Organisationen aus dem Ranking und auch der Analyse auszuklammern, da das Monitoring ebenjene Organisationen in die Verantwortung nehmen soll, in denen bislang keine Geschlechtergerechtigkeit gelebt wird. Es handelte sich in diesen Fällen bisher in der Regel um sehr kleine Organisationen, die sowohl in der Belegschaft als auch in der Führung ausschließlich Frauen beschäftigen. Als Erstplatzierte setzen sie damit den Ton für den Rest des Rankings und uns ist es wichtig zu betonen, dass die Marke von 100% Frauen in Führung nicht als das vermeintliche Ziel gesehen werden sollte, um ihm Ranking aufzusteigen. Aufgrund dieser verzerrenden Wirkung werden diese Organisationen hier separat aufgeführt: Pekip e.V. sowie Stiftung :do.

Nun haben wir dieses Jahr zusätzlich den Fall, dass drei kleine Organisationen – Artemed Stiftung, Bildung für alle e.V. und Neue deutsche Medienmacher*innen e. V. – den Wert von 0,0 erreicht haben, da sie sowohl in der Belegschaft als auch in Führungspositionen jeweils einen Frauenanteil von 75% bzw. 67% bzw. 73% erreicht haben. Als eigentliche Tabellenführer sind sie dem Ranking quasi voraus und spielen für uns bereits in einer anderen Liga. Wir möchten sie daher nicht nur hier herausstellen, sondern hoffen demnächst mit ihnen ins Gespräch über ihre Organisations- und Führungskultur zu kommen und eine Reihe an Erfahrungswerten für die gesamte Monitor-Community sammeln. Da sich bei von Jahr zu Jahr personelle Veränderungen ergeben können und damit eine Rückkehr ins Ranking möglich wäre, möchten sind diese Organisationen weiterhin eingeladen an der jährlichen Datenerhebung teilzunehmen.

Wie schneiden Organisationen ab, die das FAIR SHARE Commitment unterschrieben haben?

Besonderes Augenmerk möchten wir auf die Gruppe der sog. committed Organisationen legen. Diese ZGO haben das FAIR SHARE Commitment unterschrieben und sich damit öffentlich das Ziel gesetzt, bis 2030 einen angemessenen Anteil von Frauen in Führungspositionen in ihren eigenen Strukturen zu erreichen. Im Austausch mit den anderen Organisationen dieses Netzwerks und gemeinsam mit FAIR SHARE erarbeiten sie Ansätze für einen nachhaltigen Wandel der Führungskultur sowohl für sich als auch für die Zivilgesellschaft. Hierbei ist anzumerken, dass die Unterschrift des Commitments keinen Einfluss auf die Position im Ranking hat. (Hinweis: ZGOs, die das FAIR SHARE Commitment unterschrieben haben, sind im Ranking mit diesem Symbol gekennzeichnet: ✳️)

Für die Analyse des diesjährigen Monitors konnten wir zum Stichtag 25 committed Organisationen berücksichtigen. Jedoch verzeichnen wir in diesem Frühjahr einen enormen Zuwachs, sodass sich ihre Gesamtanzahl mittlerweile auf 31 beläuft. (Stand Mai 2024)

Commitment – der Name ist Programm

Unter den 25 committed Organisationen finden sich elf mit einem FAIR SHARE. Der durchschnittliche Indexwert in dieser Gruppe liegt bei 21,1 und damit nur 6,1 von der Schwelle zum FAIR SHARE Bereich entfernt. 2020 zu Beginn des Monitorings kamen die damaligen committed Organisationen noch auf einen Wert von 29,8. Währenddessen kommen die restlichen 197 ZGO zusammen auf einen Durchschnitt von 42,9. Doch die Ausgangslage der jeweiligen committed Organisationen variiert stark und es soll nicht unerwähnt bleiben, dass der höchste Indexwert in dieser Gruppe bei 47,7 liegt, demzufolge längst noch nicht alle einen angemessenen Anteil von Frauen in Führung vorweisen können. Auch wenn noch viel zu tun ist, sticht diese Gruppe durch das Bewusstsein für die sektorweite Herausforderung und den Willen, diese zu bewältigen, hervor.

Auch in den committed Organisationen liegt der Frauenanteil im Personal bei rund 70%. Der Anteil nicht binärer Mitarbeiter*innen liegt bei 0,89%. Der Blick in die Führungsetagen offenbart einen Frauenanteil von 58% und hat sich damit seit Beginn des Monitorings um beinahe 20% gesteigert. In den Geschäftsführungen zeigte sich, dass der Anteil von Frauen in Führung, der 2020 noch bei 51% lag, heute bei 66% liegt. Ebenfalls deutlich gesteigert hat sich die Zahl der Organisationen, in denen die Geschäftsführung von mehr als einer Person getragen wird. Dies ist mittlerweile in 64% der ZGO dieser Gruppe der Fall. Auf die Frage, in welche Form diese Verantwortung geteilt wird, gaben an 44% der committed Organisationen die „verteilte Führung“ an. In der mittleren Führungsebene ergab sich ein Frauenanteil von 72%. In den Aufsichtsgremien ließ sich ebenfalls ein neuer Höchstwert feststellen. Dort beträgt der durchschnittliche Frauenanteil 55% und setzt damit den Trend der Steigerung fort. Ausschließlich mit Männern besetzte Gremien ließen sich dieses Jahr nicht mehr finden. Die Frage nach der Anwendung von Prinzipien feministischer Führungskultur bejahten 56% der committed Organisationen und 48% vermerkten, dass in der Organisation eine Richtlinie zu Geschlechtergerechtigkeit und/oder Anti-Diskriminierung verabschiedet wurde. Mehr als ein Drittel der ZGO dieser Gruppen haben ferner eine*n Anti-Diskriminierungsbeauftragte*n bzw. eine Abteilung zu diesem Thema.

Was wird sichtbar, wenn wir Organisationen entsprechend ihrer Größe (Anzahl der Mitarbeiter*innen) differenzieren?

Bereits im vergangenen Jahr wurde die Anzahl der Mitarbeiter*innen als Vergleichsgröße hinzugezogen. In diesem Jahr wurden die ursprüngliche sechs Gruppen (XS, S, M, L, XL, XXL) in drei Clustern (Small, Medium, Large) zusammengefasst, um den Vergleich weiter zu erleichtern. Demnach unterscheiden wir nun zwischen kleinen ZGO mit unter 100 Mitarbeiter*innen, den Mittelgroßen mit 100-999 Mitarbeiter*innen und den Großen ab 1.000 Mitarbeiter*innen.

Den höchsten Frauenanteil in Führungspositionen konnten wir mit 44% bei den kleinen ZGO ausmachen, gefolgt von den Mittelgroßen mit 40%. Bei den großen ZGO scheinen sich die Verhältnisse angesichts eines Frauenanteils von nur 33% in den letzten fünf Jahren kaum verändert zu haben. Den Angaben zu nicht-binären Führungskräften auf Basis der Rückmeldungen der Organisationen zufolge, machen diese 0,11% in den kleinen ZGO aus.

Unterschiede zwischen Geschäftsführung und Aufsichtsgremium

Schlüsseln wir diese Ergebnisse nach den Unterschieden zwischen den beiden höchsten Führungsebenen im Monitoring, den Geschäftsführungen (und -leitungen) und Aufsichtsgremien, auf, so zeigt sich, dass vor allem in den großen Organisationen mit mehr als 1.000 Mitarbeiter*innen Handlungsbedarf besteht. Hier sind Frauen in den Geschäftsführungen nur zu 27% und in Aufsichtsgremien zu 35% repräsentiert, während der Frauenanteil im Personal in dieser Gruppe bei sogar 72% liegt. Interessant ist, dass bei den mittelgroßen ZGOs Frauen im Durchschnitt mit 41% stärker in den Aufsichtsgremien als mit 37% in den Geschäftsführungen repräsentiert sind. Bei den kleinen Organisationen sind Frauen mittlerweile in beiden Gremienarten mit mehr als 40% repräsentiert. In dieser Gruppe sind in den Aufsichtsgremien gemäß den Rückmeldungen der Organisationen nicht-binäre Personen durchschnittlich mit 0,14% vertreten.

Für uns obligatorisch ist auch die Frage, in welchen Organisationen bislang noch keine Frauen in den höchsten Führungsebenen repräsentiert sind. Und tatsächlich: 2024 finden sich immer noch zahlreiche Fälle – über alle drei Gruppen hinweg – in denen weder Frauen noch nicht-binäre Personen in den Geschäftsführungen beschäftigt sind. Bei den kleinen und großen ZGO betrifft dies rund ein Drittel, bei den mittelgroßen Organisation etwa ein Viertel. Im Gegensatz dazu gibt es in diesem Jahr kaum Aufsichtsgremien, in denen ausschließlich Männer sitzen. Darüber hinaus kam zum Vorschein, dass in 41% aller Organisationen die Geschäftsführung auf mindestens zwei Personen aufgeteilt ist. Dieser Fall tritt insbesondere in kleinen und mittelgroßen ZGO auf, in den großen Organisationen ist dies eher selten. In beinahe 60% der kleinen Organisationen, in denen Co-Leadership praktiziert wird, teilen sich Männer und Frauen die Führungsverantwortung und in den mittelgroßen ZGO sogar rund 80%. Die häufigste Form der angewandten Führungsform in diesen Fällen ist die Verteilte Führung, gefolgt von der funktionalen Doppelspitze. In der mittleren Führungsebene fällt der Frauenanteil zumindest in den kleinen und mittelgroßen ZGO, die an der Datenerhebung teilnahmen, wie erwartet mit rund 65% und 60% deutlich höher aus. Angesichts der geringen Beteiligung der großen Organisationen ist der dortige Wert von 35% in seiner Aussagekraft eingeschränkt.

Welche Unterschiede finden sich zwischen den  Organisationskategorien?

Aus der im ersten Monitor 2020 verwendeten Aufteilung in zwei Organisationskategorien, NGOs und Stiftungen, sind mittlerweile neun Optionen entstanden, denen sich die ZGO während der Datenerhebung zuordnen können. Im Rahmen des FAIR SHARE Monitors 2024 wurden fünf Kategorien für die detaillierte Analyse ausgewählt:

  • NGOs
  • Stiftungen
  • Wohlfahrtsverbände
  • Gewerkschaften
  • Sozialunternehmen

Vergleichen lassen sich angesichts der unterschiedlichen Gruppengrößen zum einen die beiden größten Gruppen, welche mit 95 Organisationen die NGOs und mit 77 Organisationen die Stiftungen sind. Darüber hinaus können wir separat die drei kleinen Gruppen betrachten: die Gewerkschaften mit neun Organisationen, die Wohlfahrtsverbände mit sechs und die Sozialunternehmen mit acht Organisationen.

NGOs vs. Stiftungen

NGOs sind mit einem Wert von 43% (bei einem Frauenanteil im Personal von 68%) und aufgrund ihrer Anzahl maßgeblich für den im Monitor insgesamt gestiegenen durchschnittlichen Anteil von Frauen in Führung. Unter ihnen finden sich zudem weiterhin die meisten Organisationen mit einem FAIR SHARE. Ebenfalls verortet sich hier der Großteil der Organisationen, die aktiv an der Datenerhebung teilnehmen. Ferner legten die Daten offen, dass in bereits 51% der NGOs die Geschäftsführung von mehreren Personen getragen wird und dass diese Teams in rund 70% der Fälle aus Frauen und Männern bestehen. Doch auch wenn NGOs die Durchschnittswerte des gesamten Datensatzes meistens positiv beeinflussen, soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Geschäftsführungen von mehr als einem Viertel der NGOs nur mit Männern besetzt sind und in 60% der Aufsichtsgremien mehrheitlich Männer sitzen.

In den Stiftungen fällt der durchschnittliche FAIR SHARE Wert mit 48,6 schlechter aus als bei den NGOs mit 37,7, wobei beide Werte nach wie vor weit entfernt sind von der 15,0 und damit der Schwelle zum Positivbereich. Rund ein Drittel der Stiftungen nahmen 2024 aktiv an der Datenerhebung teil und markiert damit hoffentlich einen Aufwärtstrend für diese Gruppe, die in den letzten Jahren eher durch Zurückhaltung aufgefallen war. Der Frauenanteil in Führungspositionen beläuft sich auf 35% bei einem Frauenanteil in der Belegschaft von 69%. In den Geschäftsführungen liegt dieser Wert mit 33% noch darunter. Nicht-binäre Personen sind in den höchsten Führungspositionen allgemein mit einem Anteil von 0,16% vertreten. Hierbei fiel jedoch auf, dass diese Gruppe laut Angaben der Organisationen nicht in den Geschäftsführungen, sondern nur in den Aufsichtsgremien repräsentiert ist. Im Gegensatz dazu fanden sich bei den NGOs weder in den Aufsichtsgremien noch Geschäftsführungen nicht-binäre Führungskräfte – zumindest nach Aussage der teilnehmenden Organisationen. Auch sind in rund 40% der Stiftungsleitungen keine Frauen beschäftigt. Co-Leadership auf geschäftsführender Ebene wird bisher nur in einem Drittel der Stiftungen praktiziert, aber wenn, dann zu über 70% in gemischten Teams.

In der mittleren Führungsebene steht das Verhältnis im Grunde umgekehrt: hier liegt der Frauenanteil bei etwa 67% und damit der Männeranteil bei circa 33%. Bei den NGOs klafft das Verhältnis mit 61% zu 39% nicht ganz so weit auseinander.

Wohlfahrtsverbände vs. Gewerkschaften vs. Sozialunternehmen

Die Sozialunternehmen stechen im Vergleich der drei kleinen Gruppen mit dem niedrigsten FAIR SHARE Wert von 30,2 hervor und schneiden damit im Vergleich zu allen Kategorien, auch den Stiftungen und NGOs, am besten ab. Darauf folgen mit einem Wert von 33,3 die Gewerkschaften. Die Wohlfahrtsverbände dagegen liegen etwas abschlagen bei einem Wert von 48.

Der gute Indexwert der Sozialunternehmen rührt im Wesentlichen vom überdurchschnittlich hohen Frauenanteil in Führungsposition von 52% im Verhältnis zu einem Frauenanteil in der Belegschaft von 72%. Die Gewerkschaften überschreiten mit 42% jedoch auch die 40%-Schwelle und die Wohlfahrtsverbände liegen mit 39% knapp dahinter. Dafür findet sich in den Gewerkschaften ein durchschnittlicher Anteil von 0,29% nicht-binärer Führungskräfte.

Bei genauer Betrachtung der Geschäftsführungen wird deutlich, dass in Wohlfahrtsverbänden mit einem Frauenanteil von 32% noch Zustände wie zu Beginn des Jahrzehnts herrschen. Die Gewerkschaften können sich mit 39% davon zwar klar absetzen, sehen jedoch gegenüber dem Durchschnitt der Sozialunternehmen von 55% Frauen in der geschäftsführenden Ebene auch eher blass aus. In den Aufsichtsgremien liegen die drei Gruppen eindeutig näher beieinander. Auch hier führen die Sozialunternehmen mit einem Frauenanteil von 48%, doch die Gewerkschaften schließen mit 44% auf, die Wohlfahrtsverbände folgen mit 40%. Ebenfalls erwähnenswert ist der Anteil nicht-binärer Personen von 0,43% in den Aufsichtsgremien der Gewerkschaften.

In der mittleren Führungsebene zeichnet sich wiederum ein völlig anderes Bild ab. Während bei den Wohlfahrtsverbänden mit einem Verhältnis von knapp 51% Frauen zu 49% Männern im Grunde Parität vorhanden ist, überraschen die Gewerkschaften mit einem Verhältnis von rund 26% Frauen zu 75% Männern. Die Sozialunternehmen liegen hier ähnlich den NGOS und Stiftungen bei 58% zu 42%.


Lässt sich vom inhaltlichen Schwerpunkt einer Organisation auf ihrem Umgang mit Geschlechtergerechtigkeit schließen?

Um die 222 zivilgesellschaftlichen Organisationen im Hinblick auf ihren jeweiligen thematischen Schwerpunkt zu unterscheiden, wurden bei der Datenerhebung insgesamt acht verschiedene Themencluster als Option angeboten. Um hieraus aussagekräftige Gruppen zu bilden, mussten die Organisationen, auch wenn sie zu mehreren Themen arbeiten, sich auf eine Option festlegen. Auf Grundlage der eingegangenen Daten sowie der von FAIR SHARE durchgeführten Recherche ergaben sich dadurch insgesamt fünf verschiedene, ausreichend große Cluster, zu den jeweils mindestens 23 ZGO zählen. Die Themenbereiche sind:

  • Bildung
  • Internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe
  • Menschen- und Bürger*innenrechte / Demokratieförderung
  • Ökologische Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Tier- und Artenschutz
  • Wohlfahrtspflege/ Gesundheits-versorgung

Es zeigte sich, dass in den 30 ZGO aus der Gruppe Menschen- und Bürger*innenrechte / Demokratieförderung bereits paritätische Verhältnisse in den Führungsetagen vorherrschen und Männer und Frauen dort jeweils zu 50% repräsentiert sind. Auch ließ sich in dieser Gruppe mit mehr als 0,5% der höchste Anteil an nicht-binären Führungskräften verorten. In den Clustern Bildung mit 45 ZGO und Internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe mit 57 ZGO wurde die 40% Schwelle beim Frauenanteil in Führungspositionen ebenfalls überschritten. Wenig überraschend verteilt sich das Gros der Organisationen mit einem FAIR SHARE auf diese drei Gruppen.

Im Gegensatz dazu stehen die beiden verbleibenden Cluster Ökologische Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Tier- und Artenschutz mit 23 sowie Wohlfahrtspflege/ Gesundheits-versorgung mit 33 ZGO. Hier sind die Verhältnisse im Grunde noch wie zu Beginn des Monitorings 2020. Einem Frauenanteil in der Belegschaft von rund 70% stehen ein Frauenanteil in Führung von 35% bzw. 30% gegenüber. In diesen beiden Gruppen finden sich zudem die höchsten Anteile an den Organisationen, die keine Frauen in ihrer Geschäftsführung beschäftigen. Doch zeigte sich, dass tatsächlich in allen Clustern immer noch mindestens ein Viertel der Organisationen in dieser Form aufgestellt ist.

In der mittleren Führungsebene dominieren in allen Clustern die Frauen, wobei das Verhältnis bei den ZGO des Themenbereiches Internationale Zusammenarbeit und humanitäre Hilfe mit 56,5% Frauen zu 43,5% Männern die geringste Diskrepanz aufweist.

Bei den Aufsichtsgremien fiel auf, dass über alle Themenbereiche hinweg – mit Ausnahme des Clusters Menschen- und Bürger*innenrechte / Demokratieförderung – mehr als die Hälfte der jeweiligen Gremien mehrheitlich mit Männern besetzt ist. Bei den Clustern Ökologische Nachhaltigkeit, Umwelt- und Klimaschutz, Tier- und Artenschutz und Wohlfahrtspflege/ Gesundheits-versorgung sind es sogar jeweils drei Viertel der Gremien. In geringem Maße sind weiterhin Aufsichtsgremien vorhanden, die ausschließlich mit Männern besetzt sind. Lediglich die ZGO aus dem Themenbereich Menschen- und Bürger*innenrechte / Demokratieförderung fallen mit einem Wert von 0% positiv auf.


Exkurs: Ergebnisse aus fünf Jahren Monitoring (2020-2024)

2024 jährt sich die Veröffentlichung des FAIR SHARE Monitors bereits zum fünften Mal – höchste Zeit, eine erste Bilanz über die gewonnenen Erkenntnisse zu ziehen. Vorab jedoch der Hinweis: da sich im Laufe der fünf Jahre sowohl die Gruppe der untersuchten ZGOs als auch der Fragebogen beständig weiterentwickelt haben, können wir nur eine begrenzte Zahl der Datenpunkte tatsächlich rückwirkend über alle fünf Jahre betrachten. Trotz dieser Einschränkung lassen sich interessante Veränderungen innerhalb des Sektors beobachten, die zumindest in Teilen auf einen allmählichen Strukturwandel schließen lassen. In Zukunft möchten wir über die deskriptive Ebene des derzeitigen Monitorings hinausgehen und auch qualitativ-diagnostische Daten einholen, um diesen Wandel aus nächster Nähe zu verstehen und zu dokumentieren.

Was wir in fünf Jahren Monitoring beobachten konnten

Seit dem ersten Monitor mit noch „nur“ 85 ZGOs hat sich die Zahl der untersuchten Organisation durchschnittlich um 22% pro Jahr, also mehr als ein Fünftel, erhöht und steht nun bei 222 ZGOs. Ferner wurde der Monitor um weitere Organisationskategorien wie Gewerkschaften, Sozialunternehmen und Wohlfahrtsverbände erweitert. 

Die Beteiligungsquote hat sich seit Beginn des Monitorings jährlich um durchschnittlich 23% erhöht und verdeutlicht die steigende Aufmerksamkeit für den Monitor und das Interesse im Ranking als „teilnehmende Organisation“ ausgewiesen zu werden.

In den 30 ausgewählten ZGOs, die seit dem Jahr 2020 im FAIR SHARE Monitor untersucht wurden und als Kontrollgruppe zur sich beständig verändernden und wachsenden Gesamtgruppe der Organisationen fungieren, beobachten wir einen sich kontinuierlich verbessernden FAIR SHARE Indexwert. Dieser liegt zwar immer etwas über dem Durchschnitt aller in einem Jahr untersuchten Organisation, aber er sank in den fünf Jahren von einst 60,3 auf mittlerweile 43,3.

Der durchschnittliche Frauenanteil in Führungspositionen stieg von ursprünglich 34% zwar mit den Jahren auf 38% an, verzeichnet jedoch ein eher gemächliches Tempo und bleibt auch in diesem Jahr noch unter der 40% Schwelle, im Gegensatz zum Durchschnitt aller 2024 untersuchten Organisationen. Der Anteil von Frauen in der Belegschaft hielt sich durchschnittlich auf einem Niveau von etwa 67%, zuletzt jedoch wieder auf einem Wert von 70%.

Während zu Beginn der Erhebung in der Kontrollgruppe klare Richtlinien zu Geschlechtergerechtigkeit und Anti-Diskriminierung noch wenig verbreitet waren (13%), ist der Anteil beständig gestiegen und hat 2024 die 40%-Marke erreicht. 

Der Blick über die Kontrollgruppe hinaus offenbart, dass der Anteil der Organisationen, deren Geschäftsführ*innen ausschließlich Männern sind, von ganzen 60% auf mittlerweile „nur“ noch 40% gesunken ist. Ebenfalls stark gesunken ist die Zahl der Organisationen, in denen keine einzige Frau in der Geschäftsführung/-leitung tätig ist. 2020 – im ersten Monitor – stand dieser Wert noch bei 73%, doch 2024 im bisher größten Monitor beträgt der Wert „nur“ noch 29%.

Ein Fünftel der diesjährigen Organisationen kann paritätische Verhältnisse (wenn auch nur aus binärer Sicht) in der geschäftsführenden Ebene vorweisen. 2020 beobachteten wir dies nur in etwas mehr als einem Zehntel aller Organisationen.

FAIR SHARE Monitor 2024 – Ranking

Teilhabe, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit sind zentrale Ziele zivilgesellschaftlicher Organisationen. Doch werden diese Werte auch in den eigenen Strukturen des Sektors gelebt?

Der FAIR SHARE Monitor misst jährlich den Frauenanteil in Geschäftsleitungen und Aufsichtsgremien von NGOs und Stiftungen und macht transparent, welche Organisationen bereits einen FAIR SHARE in ihren eigenen Strukturen erreichen und welche noch nicht. Er ist ein datenbasiertes Instrument zur langfristigen Untersuchung der Geschlechterverteilung in den Belegschaften sowie Geschäftsführungs- und Aufsichtsgremien zivilgesellschaftlicher Organisationen. Er wird seit 2020 erhoben und bis 2030 jährlich aktualisiert.

Auf Basis der erhobenen Daten erstellen wir ein Ranking darüber, welche der Organisationen einen angemessenen Anteil von Frauen in Führung (einen sog. FAIR SHARE) haben – und welche noch nicht. Die Organisationen werden namentlich aufgelistet und ihre jeweilige Entwicklung von Jahr zu Jahr systematisch dokumentiert. Mit jeder Aktualisierung werden Fortschritte, Stagnation oder Rückschläge in der geschlechtergerechten Besetzung von Führungspositionen transparent gemacht, um diese Veränderungen abzubilden.

Allgemeine Hinweise zum Ranking

Um die Repräsentation von Frauen in den Führungsetagen (hier zusammengenommen Geschäftsführungen und -leitungen sowie Aufsichtsgremien) im Verhältnis zu den jeweiligen Belegschaften der 222 zivilgesellschaftlichen Organisationen vergleichbar zu machen, haben wir mithilfe des FAIR SHARE Index ein Gesamt-Ranking und drei weitere Rankings entsprechend der Organisationsgröße (hier: Anzahl der Mitarbeiter*innen) erstellt. Eine detaillierte Erklärung des Index findet sich in der Legende oberhalb jedes Rankings und auch im Analyse-Teil oben. Zusammengefasst trifft der Indexwert eine Aussage über die Verhältnismäßigkeit des Frauenanteils in Führungspositionen im Vergleich zum Frauenanteil in der Belegschaft und veranschaulicht, ob Frauen zahlenmäßig unter- oder überrepräsentiert oder angemessen vertreten sind. Je niedriger der Wert, desto repräsentativer sind die Führungsetagen. Die jeweils angegebenen Prozentwerte für den Frauenanteil in der Belegschaft und in Führungspositionen sind aufgerundet.

An dieser Stelle soll nochmals erwähnt werden, dass die Daten deskriptiv sind und nur Zahlen berücksichtigen. In seiner derzeitigen Form wirft der Monitor keinen diagnostischen Blick hinter die Kulissen der Organisationen und kann uns (noch) nichts über die gelebten Erfahrungen der Menschen oder die Gründe für Veränderungen in den Organisationen mitteilen. So kann ein Indexwert im FAIR SHARE Bereich im nächsten Jahr wieder derart angestiegen sein, dass die Organisation nicht länger im Spitzenbereich rangiert. Oder aber eine Organisation erlebt eine starke Fluktuation auf mehreren Ebenen und macht im Ranking einen gewaltigen Sprung. Hinter den Zahlen stehen verschiedene Geschichten, die wir in Zukunft mithilfe von qualitativen Daten zusätzlich ergründen möchten. 

Ranking der kleinen zivilgesellschaftlichen Organisationen (1-99 Mitarbeiter*innen) 

Symbolerklärung

✅ | Daten wurden von der jeweiligen Organisation übermittelt.

✳️ | Das FAIR SHARE Commitment wurde unterschrieben.

⚠️ | Keine Angaben zur Anzahl der Frauen an der Belegschaft, daher Annahme vom Sektordurchschnittswert von 70% oder – sofern vorhanden – dem Vorjahreswert.

⛔ | Organisation hat sich aus Monitor-Verteiler austragen lassen.

↗ | Eine Verbesserung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

↘ | Eine Verschlechterung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

= | Keine signifikante Veränderung des Indexwertes im Vergleich zum Vorjahr.

+ | Organisation wird das erste Mal im FAIR SHARE Monitor untersucht.

Größe

Die Größe einer Organisationen bezieht sich in diesem Fall auf die Anzahl der hauptamtlichen Beschäftigten. In diesem Ranking sind die Organisationen der beiden Cluster XS (1-24 Mitarbeiter*innen) und S (25-99 Mitarbeiter*innen) zusammengefasst. Die Größe einer Organisation wird in der Berechnung des Index nicht berücksichtigt.

Frauenanteil Personal und Führungspositionen

Der Frauenanteil Personal ist der prozentuale Anteil von Frauen in der gesamten hauptamtlichen Belegschaft der Organisation.
Der Frauenanteil Führungspositionen entspricht dem prozentualen Anteil von Frauen in Führungspositionen im ehrenamtlich besetzten Aufsichtsgremium und der obersten geschäftsführenden Leitungsebene der Organisation zusammengenommen.

FAIR SHARE Index

Der FAIR SHARE Indexwert zeigt an, wie repräsentativ die Führungsebene einer Organisation im Verhältnis zu ihrer Belegschaft hinsichtlich der Geschlechterverteilung aufgestellt ist. Einen Frauenanteil in Führung proportional zum Frauenanteil im Personal bezeichnen wir als FAIR SHARE. Ein Wert von 0,0 bedeutet, dass die Frauenanteile auf beiden Ebenen mind. 50% betragen und einander entsprechen. Da sich der Wandel hinzu mehr Geschlechtergerechtigkeit jedoch nicht über Nacht vollzieht und viele Organisationen tatkräftig auf das Ziel der fairen Repräsentation hinarbeiten, setzen wir die Messgrenze für den FAIR SHARE bei einem Indexwert von derzeit 15,0. Anhand dieses Indexwertes listet das folgende Ranking die 222 untersuchten Organisationen gemäß ihrer wie zuvor definierten Geschlechtergerechtigkeit in aufsteigender Reihenfolge.

Für die Ermittlung des FAIR SHARE Index werden verschiedene Werte berechnet und anschließend addiert:

  1. die FAIR SHARE Repräsentationslücke errechnet sich aus dem Durchschnitt der Repräsentationslücken von Frauen und Männern a) in der Belegschaft, b) im Leitungsteam und c) im Aufsichtsgremium.
  2. die FAIR SHARE Lücke errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Anteil von Frauen in Führungspositionen und dem Anteil von Frauen an der Belegschaft.

Die berechneten Werte für den FAIR SHARE Index sind nicht geschlechtsneutral. Der Grund dafür ist, dass die Herausforderung der Geschlechtergleichstellung nicht als geschlechtsneutral betrachtet werden kann: Der FAIR SHARE Monitor wurde angesichts der Erkenntnis erstellt, dass die Führungsebene in zivilgesellschaftlichen Organisationen oft überwiegend männlich ist, während die Belegschaft tendenziell mehrheitlich weiblich ist. Im Kontext des FAIR SHARE Monitors bedeutet dies, dass wir eine Repräsentationslücke nur dann als solche zählen, wenn Frauen weniger als 50 % der Belegschaft oder der Führungsebene ausmachen, was auf ein Ungleichgewicht zu Ungunsten von Frauen hinweist.

Aufgrund des traditionellen Ungleichgewichts des Anteils von Frauen in Führung zum Anteil von Frauen in der Belegschaft, werten wir einen “Überschuss” an weiblichen Führungskräften im Verhältnis zur Belegschaft nicht auf die gleiche Weise wie einen “Überschuss” an männlichen Führungskräften. Deshalb wird jede FAIR SHARE Lücke, bei der Frauen einen größeren Anteil an der Führung als an der Belegschaft ausmachen, um 50% geringer gewichtet. Würden wir dies nicht tun, würden zivilgesellschaftliche Organisationen mit einem größeren Anteil von Frauen in der Führungsebene im Vergleich zu ihrer Belegschaft im Index genauso negativ bewertet werden wie Organisationen, in denen Männer die Führungsebene im Vergleich zu ihrem Anteil an der Belegschaft übermäßig dominieren.

Das bestmögliche Ergebnis ist 0,0, während das mathematisch schlechteste, mögliche Ergebnis ein Indexwert von 132 wäre, dies entspräche dem theoretischen Wert von 99% Frauen in der Belegschaft und 100% Männern in der Führungsebene.

RangOrganisationKategorieFrauenanteil
Personal
Frauenanteil
Führungspositionen
FAIR SHARE
Index
1Teach First Deutschland gemeinnützige GmbH ✳️✅NGO75%75%0.2 ↗
2medico international e.V. ✅NGO53%53%0.4 ↗
3Handicap International ✅NGO74%75%0.7 ↗
4Transparency International Deutschland e.V. ✳️✅NGO50%54%1.8 ↗
5YFU – Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. ✳️✅Verein82%86%1.9 ↗
6Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)Gewerkschaft50%56%2.8 ↗
7Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. ✳️✅Dachverband67%75%4.2 ↘
8Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. ✅Dachverband82%78%4.6 ↗
9Attac Trägerverein e.V. ✅Gemeinwohlorientierte Initiative43%47%5.1 +
9Umweltinstitut München e.V. ✅NGO65%75%5.1 ↘
10ProjectTogether ✅Sozialunternehmen55%50%5.2 ↗
11Ashoka Deutschland ✅NGO74%87%6.5 ↗
12LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie e.V. ✅NGO57%71%7.4 ↗
13PowerShift e.V. ✅NGO58%50%8.3 ↗
14Verkehrsclub Deutschland e.V.NGO56%50%8.5 ↗
15Weltladen-Dachverband e. V. ✅Dachverband80%71%8.6 +
16German Doctors e. V. ✅NGO81%71%10.0 +
17EIRENE
Internationaler Christlicher Friedensdienst e. V.
NGO59%50%10.8 +
18Bewegungsstiftung ✅Stiftung44%63%10.9 ↘
19Maecenata Stiftung ✳️✅Stiftung47%57%11.6 ↗
20Vereinte Evangelische Mission ✅NGO53%45%12.3 ↗
21Bike Bridge e.V. ✳️✅Verein75%100%12.5 +
22Irrsinnig Menschlich e. V. ✳️✅Sozialunternehmen93%80%12.9 +
23neue deutsche organisationen - das postmigrantische netzwerk e.V. ✅Sonstiges71%100%14.3 +
24HateAid gGmbH ✳️✅NGO71%100%14.6 ↘
25ZuBaKa gGmbH ⚠️Sozialunternehmen70%100%14.8 +
26VENRO - Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. Dachverband79%64%15.2 ↘
27Siemens StiftungStiftung73%57%16.1 ↗
28Bischöfliche Aktion ADVENIAT e.V. ✅NGO74%57%16.4 ↗
29Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.NGO74%58%16.6 ↗
30Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (BVKM)Dachverband67%100%16.7 +
31Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V. ✅Dachverband80%63%17.5 ↗
32Carl-Zeiss-Stiftung ⛔Stiftung52%40%17.7 ↗
33Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)Gewerkschaft75%56%18.8 ↗
34TUI StiftungStiftung67%50%19.0 ↗
34Stiftung Jugend forscht e. V.Stiftung86%67%19.0 +
35Tearfund Deutschlande . V. ✅NGO54%60%19.7 ↗
35Fairtrade Deutschland e.V. ✅NGO67%50%19.7 ↗
36foodwatch Deutschland e.V.NGO65%71%19.9 ↘
37Mein Grundeinkommen e. V. ✅Verein58%100%20.8 +
38Kulturstiftung des Bundes ✅Stiftung61%44%21.9 ↗
39Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. ✅NGO67%50%22.2 =
39Kinderhilfswerk Eine Welt e. V.NGO50%33%22.2 +
40Aktion gegen den Hunger gGmbH ✅NGO78%55%23.6 ↘
41Stiftung Schüler Helfen LebenStiftung55%47%24.5 +
42institut für finanzdienstleistungen e.V. (iff) ✳️✅NGO50%100%25.0 =
43Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ⛔Stiftung79%54%25.1 ↗
44co2online gGmbH ✳️✅NGO75%50%25.4 +
45Dietmar Hopp Stiftung GmbH ⛔Stiftung64%40%27.6 ↗
46Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. ✅NGO55%38%28.2 +
47Dieter-Schwarz-Stiftung ⛔Stiftung55%33%28.4 =
48Bündnis Entwicklung Hilft e. V. ✅NGO83%55%28.8 +
49OroVerde - Die Tropenwaldstiftung ✳️✅Stiftung78%50%30.1 =
50Vodafone StiftungStiftung29%25%30.7 ↗
51Baden-Württemberg Stiftung gGmbHStiftung61%35%31.1 =
52UNO Flüchtlingshilfe e.V. ✅NGO65%38%34.2 =
53Heinz Sielmann Stiftung ✳️✅Stiftung56%30%34.6 =
54ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e. V. ⚠️Verein70%39%34.8 +
55Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK)Dachverband59%42%35.3 +
56Förderkreis für die Schwestern Maria - Hilfe für Kinder aus den Elendsvierteln e. V. ⚠️NGO80%50%35.6 +
57Gerda Henkel Stiftung ⛔Stiftung68%38%36.2 ↗
58Stiftung Bildung ✳️✅Gemeinwohlorientierte Initiative64%33%36.5 ↗
59Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ✳️✅Sonstiges74%45%36.8 ↘
60Schöpflin Stiftung ✳️✅Stiftung75%55%37.1 ↘
61Aktion Deutschland hilft e.V. ✅Sonstiges65%36%37.2 =
62Tafel Deutschland e.V.NGO69%38%37.3 =
63Experiment e.V. ✳️✅NGO91%53%37.4 ↘
64arche noVa - Initiative für Menschen in Not e. V. ✅NGO64%43%37.7 +
65Kiron Open Higher Education gGmbHNGO70%40%37.9 +
66RAG-Stiftung ✅Stiftung48%25%38.3 ↘
67Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa ✅Stiftung72%38%38.4 ↗
68HelpAge Deutschland e.V. ✳️✅NGO86%50%39.0 ↗
69Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main ⛔NGO67%44%39.7 ↘
70Islamic Relief Deutschland ✳️✅NGO72%42%40.8 ↘
71Serlo Education e. V.NGO69%33%41.1 +
72PHINEO gemein­nüt­zi­ge AG ✳️✅NGO69%36%41.6 ↗
73NaturFreunde Deutschlands e.V. ✅NGO62%29%41.7 ↘
74ChildFund Deutschland e.V.NGO65%33%42.5 =
75Hanns-Seidel-Stiftung e.V.Stiftung53%31%43.3 ↘
75ClientEarth gGmbH ✳️✅NGO71%38%43.3 ↘
76European Center for Constitutional and Human Rights e.V.NGO66%33%43.7 ↗
77Deutscher Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur-, Tier und Umweltschutzorganisationen (DNR) e.V.Dachverband75%36%44.2 ↘
78Björn Schulz StiftungStiftung71%33%44.4 +
79Joachim Herz Stiftung ✅Stiftung80%40%45.6 ↘
80ArbeiterKind.de gGmbH ✅Sozialunternehmen97%50%46.8 +
81ADRA Deutschland ✳️✅NGO56%29%47.7 ↗
82Stiftung Mercator ✅Stiftung66%36%48.1 ↘
83Else Kröner-Fresenius-Stiftung ✅Stiftung56%20%48.8 ↗
84Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands (Marburger Bund) - BundesverbandGewerkschaft68%36%50.2 =
85Don Bosco Mondo ⛔NGO68%33%51.0 ↗
86Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland - DaMOst e.V.Dachverband63%33%51.2 +
87Forum Fairer Handel e.V. ✅NGO70%38%51.5 +
88ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd BuceriusStiftung74%40%52.4 ↗
89Volkssolidarität Bundesverband e.V.Wohlfahrtsverband83%47%53.3 ↗
90Gemeinnützige Hertie Stiftung ⛔Stiftung72%29%53.4 =
91AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. ✅NGO80%43%54.0 ↘
92Roland Berger StiftungStiftung77%33%54.2 ↗
93Habitat for Humanity e.V. ✅NGO68%33%54.8 ↘
94Bayerische ForschungsstiftungStiftung50%20%55.0 ↗
95SOS Humanity e. V. ✅Verein74%38%55.6 +
96Deutsche TelekomstiftungStiftung59%25%56.3 =
97Reporter ohne Grenzen e.V. ✅NGO70%33%56.7 ↘
98Deutsche Bahn Stiftung ⛔Stiftung79%30%56.9 ↗
99Gegen Vergessen - Für Demokratie
e. V. ⚠️
NGO72%36%57.6 +
100Sternstunden e.V. ⛔NGO81%40%57.9 ↗
101Deutsche Stiftung Verbraucherschutz ✅Stiftung100%50%58.3 ↗
102Gewerkschaft der Polizei (GdP) - BundesgeschäftsstelleGewerkschaft83%33%58.7 ↘
103BMW Foundation Herbert Quandt ✅Stiftung78%29%60.1 =
104Forum Umwelt und EntwicklungNGO58%22%60.7 =
104ora Kinderhilfe international e.V.NGO86%33%60.7 +
105Samaritan's Purse e.V. - Die barmherzigen Samariter ⚠️NGO70%25%61.5 +
106Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. ✅NGO58%20%62.6 =
106Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) ⚠️NGO64%22%65.6 ↗
107Deutsche
Kinderkrebsstiftung
Stiftung90%40%66.3 +
108Christlicher Verein Junger Menschen Gesamtverband Deutschland (CVJM)NGO57%17%66.7 =
109Ärzte der Welt e. V. ⛔NGO79%33%66.9 ↘
110missio - Internationales Katholisches Missionswerk e.V. ⚠️NGO70%20%67.0 ↗
111Deutsches Jugendherbergswerk e. V.Verein53%13%67.9 +
112Kolping InternationalNGO73%20%70.2 ↗
113Germanwatch e.V.NGO78%29%70.6 ↘
114humedica e. V. ⚠️NGO69%17%75.0 +
115Klaus Tschira StiftungStiftung82%20%78.5 ↘
116Renovabis e.V. ⚠️NGO67%14%79.7 =
117INKOTA-netzwerk e. V.NGO78%20%80.0 +
118Software AG Stiftung ✅Stiftung46%0%80.7 =
119Haniel-Stiftung ✅Stiftung67%13%82.7 ↗
120Wilhelm Sander Stiftung ⚠️Stiftung73%13%86.9 ↗
121EuroNatur – Stiftung Europäisches NaturerbeStiftung74%14%87.7 +
122Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e. V.Stiftung72%11%88.7 +
123Fritz-Thyssen-StiftungStiftung90%22%91.6 =
124Global Nature Fund (GNF)Stiftung60%0%93.3 ↘
125Stiftung Menschen für MenschenStiftung117%38%96.6 ↘
126Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ✅Stiftung72%0%105.2 =
127Mahle Stiftung ⛔Stiftung83%0%116.7 ↘

Ranking der mittelgroßen zivilgesellschaftlichen Organisationen (100-999 Mitarbeiter*innen)

Symbolerklärung

✅ | Daten wurden von der jeweiligen Organisation übermittelt.

✳️ | Das FAIR SHARE Commitment wurde unterschrieben.

⚠️ | Keine Angaben zur Anzahl der Frauen an der Belegschaft, daher Annahme vom Sektordurchschnittswert von 70% oder – sofern vorhanden – dem Vorjahreswert.

⛔ | Organisation hat sich aus Monitor-Verteiler austragen lassen.

↗ | Eine Verbesserung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

↘ | Eine Verschlechterung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

= | Keine signifikante Veränderung des Indexwertes im Vergleich zum Vorjahr.

+ | Organisation wird das erste Mal im FAIR SHARE Monitor untersucht.

Größe

Die Größe einer Organisationen bezieht sich in diesem Fall auf die Anzahl der hauptamtlichen Beschäftigten. In diesem Ranking sind die Organisationen der beiden Cluster M (100-249 Mitarbeiter*innen) und L (250-999 Mitarbeiter*innen) zusammengefasst. Die Größe einer Organisation wird in der Berechnung des Index nicht berücksichtigt.

Frauenanteil Personal und Führungspositionen

Der Frauenanteil Personal ist der prozentuale Anteil von Frauen in der gesamten hauptamtlichen Belegschaft der Organisation.
Der Frauenanteil Führungspositionen entspricht dem prozentualen Anteil von Frauen in Führungspositionen im ehrenamtlich besetzten Aufsichtsgremium und der obersten geschäftsführenden Leitungsebene der Organisation zusammengenommen.

FAIR SHARE Index

Der FAIR SHARE Indexwert zeigt an, wie repräsentativ die Führungsebene einer Organisation im Verhältnis zu ihrer Belegschaft hinsichtlich der Geschlechterverteilung aufgestellt ist. Einen Frauenanteil in Führung proportional zum Frauenanteil im Personal bezeichnen wir als FAIR SHARE. Ein Wert von 0,0 bedeutet, dass die Frauenanteile auf beiden Ebenen mind. 50% betragen und einander entsprechen. Da sich der Wandel hinzu mehr Geschlechtergerechtigkeit jedoch nicht über Nacht vollzieht und viele Organisationen tatkräftig auf das Ziel der fairen Repräsentation hinarbeiten, setzen wir die Messgrenze für den FAIR SHARE bei einem Indexwert von derzeit 15,0. Anhand dieses Indexwertes listet das folgende Ranking die 222 untersuchten Organisationen gemäß ihrer wie zuvor definierten Geschlechtergerechtigkeit in aufsteigender Reihenfolge.

Für die Ermittlung des FAIR SHARE Index werden verschiedene Werte berechnet und anschließend addiert:

  1. die FAIR SHARE Repräsentationslücke errechnet sich aus dem Durchschnitt der Repräsentationslücken von Frauen und Männern a) in der Belegschaft, b) im Leitungsteam und c) im Aufsichtsgremium.
  2. die FAIR SHARE Lücke errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Anteil von Frauen in Führungspositionen und dem Anteil von Frauen an der Belegschaft.

Die berechneten Werte für den FAIR SHARE Index sind nicht geschlechtsneutral. Der Grund dafür ist, dass die Herausforderung der Geschlechtergleichstellung nicht als geschlechtsneutral betrachtet werden kann: Der FAIR SHARE Monitor wurde angesichts der Erkenntnis erstellt, dass die Führungsebene in zivilgesellschaftlichen Organisationen oft überwiegend männlich ist, während die Belegschaft tendenziell mehrheitlich weiblich ist. Im Kontext des FAIR SHARE Monitors bedeutet dies, dass wir eine Repräsentationslücke nur dann als solche zählen, wenn Frauen weniger als 50 % der Belegschaft oder der Führungsebene ausmachen, was auf ein Ungleichgewicht zu Ungunsten von Frauen hinweist.

Aufgrund des traditionellen Ungleichgewichts des Anteils von Frauen in Führung zum Anteil von Frauen in der Belegschaft, werten wir einen “Überschuss” an weiblichen Führungskräften im Verhältnis zur Belegschaft nicht auf die gleiche Weise wie einen “Überschuss” an männlichen Führungskräften. Deshalb wird jede FAIR SHARE Lücke, bei der Frauen einen größeren Anteil an der Führung als an der Belegschaft ausmachen, um 50% geringer gewichtet. Würden wir dies nicht tun, würden zivilgesellschaftliche Organisationen mit einem größeren Anteil von Frauen in der Führungsebene im Vergleich zu ihrer Belegschaft im Index genauso negativ bewertet werden wie Organisationen, in denen Männer die Führungsebene im Vergleich zu ihrem Anteil an der Belegschaft übermäßig dominieren.

Das bestmögliche Ergebnis ist 0,0, während das mathematisch schlechteste, mögliche Ergebnis ein Indexwert von 132 wäre, dies entspräche dem theoretischen Wert von 99% Frauen in der Belegschaft und 100% Männern in der Führungsebene.

RangOrganisationKategorieFrauenanteil
Personal
Frauenanteil
Führungspositionen
FAIR SHARE
Index
1Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. ✅Stiftung62%58%4.1 ↘
2RheinFlanke gGmbH ✅Sozialunternehmen47%50%4.3 +
3Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. ✳️✅Verein63%58%5.0 ↗
4International Rescue Commitee Deutschland ✳️✅NGO72%67%5.6 ↗
5Wikimedia Deutschland e.V. ✳️✅NGO62%55%7.1 ↘
6Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. ✅Wohlfahrtsverband63%55%8.3 ↘
7Rosa-Luxemburg-Stiftung Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V. ✅Verein62%52%9.2 ↘
8Greenpeace e.V.NGO57%50%9.3 ↗
9Postcode Lotterie DT gGmbH ⚠️Stiftung45%63%10.0 ↗
10Heinrich-Böll-Stiftung e.V. ✅Stiftung72%62%10.6 ↗
11Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) ✅NGO64%53%12.3 ↗
12Stiftung Kinder forschen ⚠️Stiftung88%75%13.0 ↗
13Internationale Jugendgemeinschaftsdienste Bundesverein e. V. ✅NGO76%61%14.5 +
14Campact e.V. ✳️✅NGO65%50%15.2 =
14Plan International Deutschland e.V. ✅NGO72%57%15.2 ↗
15Stiftung Warentest ⚠️Stiftung62%55%15.7 ↗
16terre des hommes Deutschland e.V. ✳️✅NGO67%56%17.0 ↗
17Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ✅Gewerkschaft62%50%17.2 ↘
18CARE Deutschland e. V. ✅NGO56%41%19.7 =
19Amadeu Antonio Stiftung ⛔Stiftung70%54%21.4 ↘
20Oxfam Deutschland e.V. ✳️✅NGO75%55%23.3 ↘
21Tierärzte ohne Grenzen e. V. ✅NGO25%30%24.4 +
22Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ✅Stiftung66%43%26.1 ↗
23Deutsches Komitee für UNICEF e.V. ✅NGO74%53%26.9 ↘
24Deutsches Bundesstiftung Umwelt ⛔Stiftung64%53%27.1 ↗
25Deutsche Stiftung Denkmalschutz ✅Stiftung63%41%28.4 =
26Deutscher Olympischer Sportbund e. V. ✅Dachverband59%40%28.8 +
26Acker e. V.Sozialunternehmen70%50%28.8 +
27Bertelsmann StiftungStiftung67%43%29.0 ↗
28Kindernothilfe e.V. ✅NGO71%47%30.0 ↗
29Volkswagen Stiftung ✅Stiftung73%50%31.0 =
29Hans-Böckler-StiftungStiftung70%42%31.0 ↘
30Save the Children Deutschland e. V. ✅NGO73%45%32.6 ↘
31Deutscher Tierschutzbund ⚠️NGO79%50%32.8 ↘
32Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Gewerkschaft70%40%33.3 =
33SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e. V. ⚠️NGO70%40%34.5 ↘
34Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ✅Stiftung84%53%35.4 ↗
35Caritas-Stiftung Deutschland ⚠️Stiftung70%40%35.6 =
36Amnesty International in Deutschland ✅NGO74%45%36.1 ↘
37Ärzte ohne Grenzen e. V. ✅NGO73%43%37.6 ↘
38Deutsche Welthungerhilfe e.V. ✅NGO70%36%40.7 ↘
39Arbeit für Menschen mit Behinderung (AfB) ⚠️Sozialunternehmen70%33%42.2 +
40PETA ⛔NGO70%33%42.6 =
41Deutsche Umwelthilfe e.V. ✅NGO69%36%42.6 =
42World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) ⚠️Stiftung83%47%42.9 =
43Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. Diakonie Deutschland | Brot für die Welt | Diakonie Katastrophenhilfe ✅Verein73%35%44.7 ↗
44Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) ⚠️NGO56%26%45.6 ↘
45Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG)NGO54%22%46.5 ↗
46Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz ⚠️Stiftung69%33%47.8 ↗
47Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V. ⛔NGO77%38%48.1 ↗
48WEISSER RING Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V. ✅NGO81%38%49.4 =
49Open Society Foundations DeutschlandStiftung70%29%49.8 =
50World Vision Deutschland e.V. ⚠️NGO70%38%51.5 =
51Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.Wohlfahrtsverband70%38%52.2 =
52Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK) ✅Wohlfahrtsverband67%26%57.8 ↘
53Alexander von Humboldt Stiftung ✅Stiftung80%36%62.1 ↘
54Stiftung der Deutschen WirtschaftStiftung76%33%63.5 ↗
55Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. ⚠️Stiftung70%29%64.0 =
56Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)Gewerkschaft70%17%64.4 =
57Kindermissionswerk Die Sternsinger e.V. ✅NGO72%21%67.1 =
58Körber Stiftung ⛔Stiftung69%22%70.2 ↘
59Stiftung LeuchtfeuerStiftung66%20%70.5 ↘
60McDonald's Kinderhilfe Stiftung ⚠️Stiftung70%22%72.9 ↗
61Volksbund Deutsche KriegsgräberfürsorgeNGO70%21%74.2 =
62Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V. ✅Wohlfahrtsverband72%20%77.4 ↘
63Robert Bosch Stiftung ✅Stiftung77%22%79.5 ↘
64Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ⚠️NGO70%13%84.9 ↗
65Ecosia ⚠️Sozialunternehmen70%0%86.3 +
66Stiftverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. ⚠️Dachverband71%3%92.6 ↘
67Deutsche KrebshilfeNGO80%10%99.0 ↘
68Fürst Donnersmark-Stiftung zu BerlinStiftung70%0%103.3 ↘

Ranking der großen zivilgesellschaftlichen Organisationen (>999 Mitarbeiter*innen)

Symbolerklärung

✅ | Daten wurden von der jeweiligen Organisation übermittelt.

✳️ | Das FAIR SHARE Commitment wurde unterschrieben.

⚠️ | Keine Angaben zur Anzahl der Frauen an der Belegschaft, daher Annahme vom Sektordurchschnittswert von 70% oder – sofern vorhanden – dem Vorjahreswert.

⛔ | Organisation hat sich aus Monitor-Verteiler austragen lassen.

↗ | Eine Verbesserung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

↘ | Eine Verschlechterung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

= | Keine signifikante Veränderung des Indexwertes im Vergleich zum Vorjahr.

+ | Organisation wird das erste Mal im FAIR SHARE Monitor untersucht.

Größe

Die Größe einer Organisationen bezieht sich in diesem Fall auf die Anzahl der hauptamtlichen Beschäftigten. In diesem Ranking sind die Organisationen der beiden Cluster XL (1.000-4.999 Mitarbeiter*innen) und XXL (>5.000 Mitarbeiter*innen) zusammengefasst. Die Größe einer Organisation wird in der Berechnung des Index nicht berücksichtigt.

Frauenanteil Personal und Führungspositionen

Der Frauenanteil Personal ist der prozentuale Anteil von Frauen in der gesamten hauptamtlichen Belegschaft der Organisation.
Der Frauenanteil Führungspositionen entspricht dem prozentualen Anteil von Frauen in Führungspositionen im ehrenamtlich besetzten Aufsichtsgremium und der obersten geschäftsführenden Leitungsebene der Organisation zusammengenommen.

FAIR SHARE Index

Der FAIR SHARE Indexwert zeigt an, wie repräsentativ die Führungsebene einer Organisation im Verhältnis zu ihrer Belegschaft hinsichtlich der Geschlechterverteilung aufgestellt ist. Einen Frauenanteil in Führung proportional zum Frauenanteil im Personal bezeichnen wir als FAIR SHARE. Ein Wert von 0,0 bedeutet, dass die Frauenanteile auf beiden Ebenen mind. 50% betragen und einander entsprechen. Da sich der Wandel hinzu mehr Geschlechtergerechtigkeit jedoch nicht über Nacht vollzieht und viele Organisationen tatkräftig auf das Ziel der fairen Repräsentation hinarbeiten, setzen wir die Messgrenze für den FAIR SHARE bei einem Indexwert von derzeit 15,0. Anhand dieses Indexwertes listet das folgende Ranking die 222 untersuchten Organisationen gemäß ihrer wie zuvor definierten Geschlechtergerechtigkeit in aufsteigender Reihenfolge.

Für die Ermittlung des FAIR SHARE Index werden verschiedene Werte berechnet und anschließend addiert:

  1. die FAIR SHARE Repräsentationslücke errechnet sich aus dem Durchschnitt der Repräsentationslücken von Frauen und Männern a) in der Belegschaft, b) im Leitungsteam und c) im Aufsichtsgremium.
  2. die FAIR SHARE Lücke errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Anteil von Frauen in Führungspositionen und dem Anteil von Frauen an der Belegschaft.

Die berechneten Werte für den FAIR SHARE Index sind nicht geschlechtsneutral. Der Grund dafür ist, dass die Herausforderung der Geschlechtergleichstellung nicht als geschlechtsneutral betrachtet werden kann: Der FAIR SHARE Monitor wurde angesichts der Erkenntnis erstellt, dass die Führungsebene in zivilgesellschaftlichen Organisationen oft überwiegend männlich ist, während die Belegschaft tendenziell mehrheitlich weiblich ist. Im Kontext des FAIR SHARE Monitors bedeutet dies, dass wir eine Repräsentationslücke nur dann als solche zählen, wenn Frauen weniger als 50 % der Belegschaft oder der Führungsebene ausmachen, was auf ein Ungleichgewicht zu Ungunsten von Frauen hinweist.

Aufgrund des traditionellen Ungleichgewichts des Anteils von Frauen in Führung zum Anteil von Frauen in der Belegschaft, werten wir einen “Überschuss” an weiblichen Führungskräften im Verhältnis zur Belegschaft nicht auf die gleiche Weise wie einen “Überschuss” an männlichen Führungskräften. Deshalb wird jede FAIR SHARE Lücke, bei der Frauen einen größeren Anteil an der Führung als an der Belegschaft ausmachen, um 50% geringer gewichtet. Würden wir dies nicht tun, würden zivilgesellschaftliche Organisationen mit einem größeren Anteil von Frauen in der Führungsebene im Vergleich zu ihrer Belegschaft im Index genauso negativ bewertet werden wie Organisationen, in denen Männer die Führungsebene im Vergleich zu ihrem Anteil an der Belegschaft übermäßig dominieren.

Das bestmögliche Ergebnis ist 0,0, während das mathematisch schlechteste, mögliche Ergebnis ein Indexwert von 132 wäre, dies entspräche dem theoretischen Wert von 99% Frauen in der Belegschaft und 100% Männern in der Führungsebene.

RangOrganisationKategorieFrauenanteil
Personal
Frauenanteil
Führungspositionen
FAIR SHARE
Index
1Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)Gewerkschaft70%62%7.6 =
2Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.NGO70%43%34.2 ↗
3SOS-Kinderdorf Deutschland e. V. ⚠️NGO81%50%36.8 =
4Deutscher Caritasverband e. V. Wohlfahrtsverband82%46%38.5 ↗
5Evangelische Stiftung Alsterdorf ⚠️Stiftung70%41%39.3 ↘
6Stiftung Bethel ⚠️Stiftung70%39%42.7 =
7Samariterstiftung ⛔Stiftung80%39%45.3 ↗
8Industriegewerkschaft Metall ✅Gewerkschaft56%25%46.5 ↗
9Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e. V. ✅Sonstiges75%36%47.6 ↘
10Evangelisches Johannesstift Stiftung76%36%51.9 ↘
11Stiftung Eben Ezer ⚠️Stiftung76%30%59.1 ↗
12Stiftung Liebenau ⚠️Stiftung70%31%59.3 =
13SRH HoldingStiftung70%24%63.6 =
14Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke e. V. ⚠️NGO70%20%75.0 +
15Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ✅Verein62%14%75.4 =
16Malteser Hilfsdienst e.V. ⚠️NGO70%17%79.4 ↘
17Bremer HeimstiftungStiftung70%0%86.7 =

Gesamt-Ranking aller 222 zivilgesellschaftlichen Organisationen

Symbolerklärung

✅ | Daten wurden von der jeweiligen Organisation übermittelt.

✳️ | Das FAIR SHARE Commitment wurde unterschrieben.

⚠️ | Keine Angaben zur Anzahl der Frauen an der Belegschaft, daher Annahme vom Sektordurchschnittswert von 70% oder – sofern vorhanden – dem Vorjahreswert.

⛔ | Organisation hat sich aus Monitor-Verteiler austragen lassen.

↗ | Eine Verbesserung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

↘ | Eine Verschlechterung des Indexwertes um mind. 10% seit dem Vorjahr.

= | Keine signifikante Veränderung des Indexwertes im Vergleich zum Vorjahr.

+ | Organisation wird das erste Mal im FAIR SHARE Monitor untersucht.

Größe

Die Größe einer Organisationen bezieht sich in diesem Fall auf die Anzahl der hauptamtlichen Beschäftigten. Die folgenden sechs Cluster sollen eine bessere Differenzierung zwischen den verschiedenen Organisationen erlauben:

  • XS: 1-24 Mitarbeiter*innen
  • S: 25-99 Mitarbeiter*innen
  • M: 100-249 Mitarbeiter*innen
  • L: 250-999 Mitarbeiter*innen
  • XL: 1.000- 4.999 Mitarbeiter*innen
  • XXL: > 5.000 Mitarbeiter*innen

Die Größe einer Organisation wird in der Berechnung des Index nicht berücksichtigt.

Frauenanteil Personal und Führungspositionen

Der Frauenanteil Personal ist der prozentuale Anteil von Frauen in der gesamten hauptamtlichen Belegschaft der Organisation.
Der Frauenanteil Führungspositionen entspricht dem prozentualen Anteil von Frauen in Führungspositionen im ehrenamtlich besetzten Aufsichtsgremium und der obersten geschäftsführenden Leitungsebene der Organisation zusammengenommen.

FAIR SHARE Index

Der FAIR SHARE Indexwert zeigt an, wie repräsentativ die Führungsebene einer Organisation im Verhältnis zu ihrer Belegschaft hinsichtlich der Geschlechterverteilung aufgestellt ist. Einen Frauenanteil in Führung proportional zum Frauenanteil im Personal bezeichnen wir als FAIR SHARE. Ein Wert von 0,0 bedeutet, dass die Frauenanteile auf beiden Ebenen mind. 50% betragen und einander entsprechen. Da sich der Wandel hinzu mehr Geschlechtergerechtigkeit jedoch nicht über Nacht vollzieht und viele Organisationen tatkräftig auf das Ziel der fairen Repräsentation hinarbeiten, setzen wir die Messgrenze für den FAIR SHARE bei einem Indexwert von derzeit 15,0. Anhand dieses Indexwertes listet das folgende Ranking die 222 untersuchten Organisationen gemäß ihrer wie zuvor definierten Geschlechtergerechtigkeit in aufsteigender Reihenfolge.

Für die Ermittlung des FAIR SHARE Index werden verschiedene Werte berechnet und anschließend addiert:

  1. die FAIR SHARE Repräsentationslücke errechnet sich aus dem Durchschnitt der Repräsentationslücken von Frauen und Männern a) in der Belegschaft, b) im Leitungsteam und c) im Aufsichtsgremium.
  2. die FAIR SHARE Lücke errechnet sich aus der Differenz zwischen dem Anteil von Frauen in Führungspositionen und dem Anteil von Frauen an der Belegschaft.

Die berechneten Werte für den FAIR SHARE Index sind nicht geschlechtsneutral. Der Grund dafür ist, dass die Herausforderung der Geschlechtergleichstellung nicht als geschlechtsneutral betrachtet werden kann: Der FAIR SHARE Monitor wurde angesichts der Erkenntnis erstellt, dass die Führungsebene in zivilgesellschaftlichen Organisationen oft überwiegend männlich ist, während die Belegschaft tendenziell mehrheitlich weiblich ist. Im Kontext des FAIR SHARE Monitors bedeutet dies, dass wir eine Repräsentationslücke nur dann als solche zählen, wenn Frauen weniger als 50 % der Belegschaft oder der Führungsebene ausmachen, was auf ein Ungleichgewicht zu Ungunsten von Frauen hinweist.

Aufgrund des traditionellen Ungleichgewichts des Anteils von Frauen in Führung zum Anteil von Frauen in der Belegschaft, werten wir einen “Überschuss” an weiblichen Führungskräften im Verhältnis zur Belegschaft nicht auf die gleiche Weise wie einen “Überschuss” an männlichen Führungskräften. Deshalb wird jede FAIR SHARE Lücke, bei der Frauen einen größeren Anteil an der Führung als an der Belegschaft ausmachen, um 50% geringer gewichtet. Würden wir dies nicht tun, würden zivilgesellschaftliche Organisationen mit einem größeren Anteil von Frauen in der Führungsebene im Vergleich zu ihrer Belegschaft im Index genauso negativ bewertet werden wie Organisationen, in denen Männer die Führungsebene im Vergleich zu ihrem Anteil an der Belegschaft übermäßig dominieren.

Das bestmögliche Ergebnis ist 0,0, während das mathematisch schlechteste, mögliche Ergebnis ein Indexwert von 132 wäre, dies entspräche dem theoretischen Wert von 99% Frauen in der Belegschaft und 100% Männern in der Führungsebene.

RangOrganisationKategorieGrößeFrauenanteil
Personal
Frauenanteil
Führungspositionen
FAIR SHARE
Index
1Teach First Deutschland gemeinnützige GmbH ✳️✅NGOS75%75%0.2 ↗
2medico international e.V. ✅NGOS53%53%0.4 ↗
3Handicap International ✅NGOS74%75%0.7 ↗
4Transparency International Deutschland e.V. ✳️✅NGOXS50%54%1.8 ↗
5YFU – Deutsches Youth For Understanding Komitee e.V. ✳️✅VereinS82%86%1.9 ↗
6Deutscher Journalisten-Verband e.V. (DJV)GewerkschaftXS50%56%2.8 ↗
7Friedrich-Ebert-Stiftung e.V. ✅StiftungL62%58%4.1 ↘
8Social Entrepreneurship Netzwerk Deutschland e.V. ✳️✅DachverbandS67%75%4.2 ↘
9RheinFlanke gGmbH ✅SozialunternehmenM47%50%4.3 +
10Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. ✅DachverbandXS82%78%4.6 ↗
11Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. ✳️✅VereinM63%58%5.0 ↗
12Attac Trägerverein e.V. ✅Gemeinwohlorientierte InitiativeXS43%47%5.1 +
12Umweltinstitut München e.V. ✅NGOS65%75%5.1 ↘
13ProjectTogether ✅SozialunternehmenS55%50%5.2 ↗
14International Rescue Commitee Deutschland ✳️✅NGOM72%67%5.6 ↗
15Ashoka Deutschland ✅NGOXS74%87%6.5 ↗
16Wikimedia Deutschland e.V. ✳️✅NGOM62%55%7.1 ↘
17LobbyControl - Initiative für Transparenz und Demokratie e.V. ✅NGOS57%71%7.4 ↗
18Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)GewerkschaftXL70%62%7.6 =
19Arbeiterwohlfahrt Bundesverband e.V. ✅WohlfahrtsverbandM63%55%8.3 ↘
19PowerShift e.V. ✅NGOXS58%50%8.3 ↗
20Verkehrsclub Deutschland e.V.NGOS56%50%8.5 ↗
21Weltladen-Dachverband e. V. ✅DachverbandXS80%71%8.6 +
22Rosa-Luxemburg-Stiftung Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e. V. ✅VereinL62%52%9.2 ↘
23Greenpeace e.V.NGOL57%50%9.3 ↗
24German Doctors e. V. ✅NGOS81%71%10.0 =
24Postcode Lotterie DT gGmbH ⚠️StiftungM45%63%10.0 ↗
25Heinrich-Böll-Stiftung e.V. ✅StiftungL72%62%10.6 ↗
26EIRENE
Internationaler Christlicher Friedensdienst e. V.
NGOS59%50%10.8 +
27Bewegungsstiftung ✅StiftungXS44%63%10.9 ↘
28Maecenata Stiftung ✳️✅StiftungXS47%57%11.6 ↗
29Vereinte Evangelische Mission ✅NGOS53%45%12.3 ↗
29Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) ✅NGOL64%53%12.3 ↗
30Bike Bridge e.V. ✳️✅VereinXS75%100%12.5 +
31Irrsinnig Menschlich e. V. ✳️✅SozialunternehmenXS93%80%12.9 +
32Stiftung Kinder forschen ⚠️StiftungM88%75%13.0 ↗
33neue deutsche organisationen - das postmigrantische netzwerk e.V. ✅SonstigesXS71%100%14.3 +
34Internationale Jugendgemeinschaftsdienste Bundesverein e. V. ✅NGOL76%61%14.5 +
35HateAid gGmbH ✳️✅NGOS71%100%14.6 ↘
36ZuBaKa gGmbH ⚠️SozialunternehmenS70%100%14.8 +
37VENRO - Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V. DachverbandS79%64%15.2 ↘
37Campact e.V. ✳️✅NGOM65%50%15.2 =
37Plan International Deutschland e.V. ✅NGOL72%57%15.2 ↗
38Stiftung Warentest ⚠️StiftungL62%55%15.7 ↗
39Siemens StiftungStiftungS73%57%16.1 ↗
40Bischöfliche Aktion ADVENIAT e.V. ✅NGOS74%57%16.4 ↗
41Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.NGOS74%58%16.6 ↗
42Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. (BVKM)DachverbandXS67%100%16.7 +
43terre des hommes Deutschland e.V. ✳️✅NGOM67%56%17.0 ↗
44Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) ✅GewerkschaftL62%50%17.2 ↘
45Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V. ✅DachverbandS80%63%17.5 ↗
46Carl-Zeiss-Stiftung ⛔StiftungXS52%40%17.7 ↗
47Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)GewerkschaftS75%56%18.8 ↗
48TUI StiftungStiftungXS67%50%19.0 ↗
48Stiftung Jugend forscht e. V.StiftungS86%67%19.0 +
49CARE Deutschland e. V. ✅NGOL56%41%19.7 =
49Tearfund Deutschlande . V. ✅NGOXS54%60%19.7 ↗
49Fairtrade Deutschland e.V. ✅NGOS67%50%19.7 ↗
50foodwatch Deutschland e.V.NGOXS65%71%19.9 ↘
51Mein Grundeinkommen e. V. ✅VereinS58%100%20.8 +
52Amadeu Antonio Stiftung ⛔StiftungM70%54%21.4 ↘
53Kulturstiftung des Bundes ✅StiftungS61%44%21.9 ↗
54Help - Hilfe zur Selbsthilfe e.V. ✅NGOS67%50%22.2 =
54Kinderhilfswerk Eine Welt e. V.NGOXS50%33%22.2 +
55Oxfam Deutschland e.V. ✳️✅NGOM75%55%23.3 ↘
56Aktion gegen den Hunger gGmbH ✅NGOS78%55%23.6 ↘
57Tierärzte ohne Grenzen e. V. ✅NGOM25%30%24.4 +
58Stiftung Schüler Helfen LebenStiftungXS55%47%24.5 +
59institut für finanzdienstleistungen e.V. (iff) ✳️✅NGOXS50%100%25.0 =
60Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung ⛔StiftungXS79%54%25.1 ↗
61co2online gGmbH ✳️✅NGOS75%50%25.4 +
62Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit ✅StiftungL66%43%26.1 ↗
63Deutsches Komitee für UNICEF e.V. ✅NGOM74%53%26.9 ↘
64Deutsches Bundesstiftung Umwelt ⛔StiftungM64%53%27.1 ↗
65Dietmar Hopp Stiftung GmbH ⛔StiftungXS64%40%27.6 ↗
66Viva con Agua de Sankt Pauli e.V. ✅NGOS55%38%28.2 +
67Dieter-Schwarz-Stiftung ⛔StiftungXS55%33%28.4 =
67Deutsche Stiftung Denkmalschutz ✅StiftungM63%41%28.4 =
68Bündnis Entwicklung Hilft e. V. ✅NGOXS83%55%28.8 +
68Deutscher Olympischer Sportbund e. V. ✅DachverbandM59%40%28.8 +
68Acker e. V.SozialunternehmenM70%50%28.8 +
69Bertelsmann StiftungStiftungL67%43%29.0 ↗
70Kindernothilfe e.V. ✅NGOM71%47%30.0 ↗
71OroVerde - Die Tropenwaldstiftung ✳️✅StiftungS78%50%30.1 =
72Vodafone StiftungStiftungXS29%25%30.7 ↗
73Volkswagen Stiftung ✅StiftungM73%50%31.0 =
73Hans-Böckler-StiftungStiftungM70%42%31.0 ↘
74Baden-Württemberg Stiftung gGmbHStiftungS61%35%31.1 =
75Save the Children Deutschland e. V. ✅NGOM73%45%32.6 ↘
76Deutscher Tierschutzbund ⚠️NGOM79%50%32.8 ↘
77Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)GewerkschaftL70%40%33.3 =
78UNO Flüchtlingshilfe e.V. ✅NGOS65%38%34.2 =
78Arbeiter-Samariter-Bund Deutschland e.V.NGOXXL70%43%34.2 ↗
79SOS-Kinderdörfer weltweit Hermann-Gmeiner-Fonds Deutschland e. V. ⚠️NGOM70%40%34.5 ↘
80Heinz Sielmann Stiftung ✳️✅StiftungS56%30%34.6 =
81ICJA Freiwilligenaustausch weltweit e. V. ⚠️VereinS70%39%34.8 +
82Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e. V. (BSK)DachverbandXS59%42%35.3 +
83Deutsche Kinder- und Jugendstiftung ✅StiftungL84%53%35.4 ↗
84Caritas-Stiftung Deutschland ⚠️StiftungM70%40%35.6 =
84Förderkreis für die Schwestern Maria - Hilfe für Kinder aus den Elendsvierteln e. V. ⚠️NGOXS80%50%35.6 +
85Amnesty International in Deutschland ✅NGOM74%45%36.1 ↘
86Gerda Henkel Stiftung ⛔StiftungXS68%38%36.2 ↗
87Stiftung Bildung ✳️✅Gemeinwohlorientierte InitiativeS64%33%36.5 ↗
88Deutsche Stiftung Weltbevölkerung (DSW) ✳️✅SonstigesS74%45%36.8 ↘
88SOS-Kinderdorf Deutschland e. V. ⚠️NGOXXL81%50%36.8 =
89Schöpflin Stiftung ✳️✅StiftungS75%55%37.1 ↘
90Aktion Deutschland hilft e.V. ✅SonstigesS65%36%37.2 =
91Tafel Deutschland e.V.NGOS69%38%37.3 =
92Experiment e.V. ✳️✅NGOS91%53%37.4 ↘
93Ärzte ohne Grenzen e. V. ✅NGOL73%43%37.6 ↘
94arche noVa - Initiative für Menschen in Not e. V. ✅NGOS64%43%37.7 +
95Kiron Open Higher Education gGmbHNGOXS70%40%37.9 +
96RAG-Stiftung ✅StiftungS48%25%38.3 ↘
97Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa ✅StiftungS72%38%38.4 ↗
98Deutscher Caritasverband e. V. WohlfahrtsverbandXXL82%46%38.5 ↗
99HelpAge Deutschland e. V. ✳️✅NGOXS86%50%39.0 ↗
100Evangelische Stiftung Alsterdorf ⚠️StiftungXXL70%41%39.3 ↘
101Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main ⛔NGOS67%44%39.7 ↘
102Deutsche Welthungerhilfe e.V. ✅NGOL70%36%40.7 ↘
103Islamic Relief Deutschland ✳️✅NGOS72%42%40.8 ↘
104Serlo Education e. V.NGOS69%33%41.1 +
105PHINEO gemein­nüt­zi­ge AG ✳️✅NGOS69%36%41.6 ↗
106NaturFreunde Deutschlands e.V. ✅NGOXS62%29%41.7 ↘
107Arbeit für Menschen mit Behinderung (AfB) ⚠️SozialunternehmenL70%33%42.2 +
108ChildFund Deutschland e.V.NGOS65%33%42.5 =
109PETA ⛔NGOM70%33%42.6 =
109Deutsche Umwelthilfe e.V. ✅NGOM69%36%42.6 =
110Stiftung Bethel ⚠️StiftungXXL70%39%42.7 =
111World Wide Fund For Nature Deutschland (WWF) ⚠️StiftungL83%47%42.9 =
112Hanns-Seidel-Stiftung e.V.StiftungS53%31%43.3 ↘
112ClientEarth gGmbH ✳️✅NGOXS71%38%43.3 ↘
113European Center for Constitutional and Human Rights e.V.NGOS66%33%43.7 ↗
114Deutscher Naturschutzring, Dachverband der deutschen Natur-, Tier und Umweltschutzorganisationen (DNR) e.V.DachverbandS75%36%44.2 ↘
115Björn Schulz StiftungStiftungXS71%33%44.4 +
116Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung e.V. Diakonie Deutschland | Brot für die Welt | Diakonie Katastrophenhilfe ✅VereinL73%35%44.7 ↗
117Samariterstiftung ⛔StiftungXL80%39%45.3 ↗
118Joachim Herz Stiftung ✅StiftungS80%40%45.6 ↘
118Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) ⚠️NGOL56%26%45.6 ↘
119Industriegewerkschaft Metall ✅GewerkschaftXL56%25%46.5 ↗
119Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG)NGOM54%22%46.5 ↗
120ArbeiterKind.de gGmbH ✅SozialunternehmenS97%50%46.8 +
121Internationaler Bund (IB) Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit e. V. ✅SonstigesXXL75%36%47.6 ↘
122ADRA Deutschland ✳️✅NGOS56%29%47.7 ↗
123Vier Pfoten - Stiftung für Tierschutz ⚠️StiftungM69%33%47.8 ↗
124Stiftung Mercator ✅StiftungS66%36%48.1 ↘
124Bischöfliches Hilfswerk Misereor e. V. ⛔NGOL77%38%48.1 ↗
125Else Kröner-Fresenius-Stiftung ✅StiftungXS56%20%48.8 ↗
126WEISSER RING Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V. ✅NGOM81%38%49.4 =
127Open Society Foundations DeutschlandStiftungM70%29%49.8 =
128Verband der angestellten und beamteten Ärztinnen und Ärzte Deutschlands (Marburger Bund) - BundesverbandGewerkschaftS68%36%50.2 =
129Don Bosco Mondo ⛔NGOS68%33%51.0 ↗
130Dachverband der Migrant*innenorganisationen in Ostdeutschland - DaMOst e.V.DachverbandS63%33%51.2 +
131World Vision Deutschland e.V. ⚠️NGOM70%38%51.5 =
131Forum Fairer Handel e.V. ✅NGOXS70%38%51.5 +
132Evangelisches Johannesstift StiftungXL76%36%51.9 ↘
133Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband - Gesamtverband e. V.WohlfahrtsverbandM70%38%52.2 =
134ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd BuceriusStiftungS74%40%52.4 ↗
135Volkssolidarität Bundesverband e.V.WohlfahrtsverbandXS83%47%53.3 ↗
136Gemeinnützige Hertie Stiftung ⛔StiftungS72%29%53.4 =
137AFS Interkulturelle Begegnungen e. V. ✅NGOS80%43%54.0 ↘
138Roland Berger StiftungStiftungS77%33%54.2 ↗
139Habitat for Humanity e.V. ✅NGOXS68%33%54.8 ↘
140Bayerische ForschungsstiftungStiftungXS50%20%55.0 ↗
141SOS Humanity e. V. ✅VereinS74%38%55.6 +
142Deutsche TelekomstiftungStiftungXS59%25%56.3 =
143Reporter ohne Grenzen e.V. ✅NGOS70%33%56.7 ↘
144Deutsche Bahn Stiftung ⛔StiftungXS79%30%56.9 ↗
145Gegen Vergessen - Für Demokratie
e. V. ⚠️
NGOXS72%36%57.6 +
146Deutsches Rotes Kreuz e.V. (DRK) ✅WohlfahrtsverbandL67%26%57.8 ↘
147Sternstunden e.V. ⛔NGOXS81%40%57.9 ↗
148Deutsche Stiftung Verbraucherschutz ✅StiftungXS100%50%58.3 ↗
149Gewerkschaft der Polizei (GdP) - BundesgeschäftsstelleGewerkschaftS83%33%58.7 ↘
150Stiftung Eben Ezer ⚠️StiftungXL76%30%59.1 ↗
151Stiftung Liebenau ⚠️StiftungXXL70%31%59.3 =
152BMW Foundation Herbert Quandt ✅StiftungS78%29%60.1 =
153Forum Umwelt und EntwicklungNGOXS58%22%60.7 =
153ora Kinderhilfe international e.V.NGOXS86%33%60.7 +
154Samaritan's Purse e.V. - Die barmherzigen Samariter ⚠️NGOS70%25%61.5 +
155Alexander von Humboldt Stiftung ✅StiftungL80%36%62.1 ↘
156Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. ✅NGOS58%20%62.6 =
157Stiftung der Deutschen WirtschaftStiftungM76%33%63.5 ↗
158SRH HoldingStiftungXXL70%24%63.6 =
159Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. ⚠️StiftungL70%29%64.0 =
160Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE)GewerkschaftL70%17%64.4 =
161Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe e.V. (DAHW) ⚠️NGOS64%22%65.6 ↗
162Deutsche
Kinderkrebsstiftung
StiftungS90%40%66.3 +
163Christlicher Verein Junger Menschen Gesamtverband Deutschland (CVJM)NGOS57%17%66.7 =
164Ärzte der Welt e. V. ⛔NGOS79%33%66.9 ↘
165missio - Internationales Katholisches Missionswerk e.V. ⚠️NGOS70%20%67.0 ↗
166Kindermissionswerk Die Sternsinger e.V. ✅NGOM72%21%67.1 =
167Deutsches Jugendherbergswerk e. V.VereinXS53%13%67.9 +
168Körber Stiftung ⛔StiftungM69%22%70.2 ↘
168Kolping InternationalNGOS73%20%70.2 ↗
169Stiftung LeuchtfeuerStiftungM66%20%70.5 ↘
170Germanwatch e.V.NGOS78%29%70.6 ↘
171McDonald's Kinderhilfe Stiftung ⚠️StiftungM70%22%72.9 ↗
172Volksbund Deutsche KriegsgräberfürsorgeNGOL70%21%74.2 =
173humedica e. V. ⚠️NGOS69%17%75.0 +
173Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke e. V. ⚠️NGOXL70%20%75.0 +
174Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ✅VereinXXL62%14%75.4 =
175Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e. V. ✅WohlfahrtsverbandM72%20%77.4 ↘
176Klaus Tschira StiftungStiftungS82%20%78.5 ↘
177Malteser Hilfsdienst e.V. ⚠️NGOXXL70%17%79.4 ↘
178Robert Bosch Stiftung ✅StiftungM77%22%79.5 ↘
179Renovabis e.V. ⚠️NGOS67%14%79.7 =
180INKOTA-netzwerk e. V.NGOS78%20%80.0 +
181Software AG Stiftung ✅StiftungS46%0%80.7 =
182Haniel-Stiftung ✅StiftungXS67%13%82.7 ↗
183Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ⚠️NGOM70%13%84.9 ↗
184Ecosia ⚠️SozialunternehmenM70%0%86.3 +
185Bremer HeimstiftungStiftungXL70%0%86.7 =
186Wilhelm Sander Stiftung ⚠️StiftungS73%13%86.9 ↗
187EuroNatur – Stiftung Europäisches NaturerbeStiftungS74%14%87.7 +
188Stiftung RTL - Wir helfen Kindern e. V.StiftungS72%11%88.7 +
189Fritz-Thyssen-StiftungStiftungXS90%22%91.6 =
190Stiftverband für die Deutsche Wissenschaft e.V. ⚠️DachverbandL71%3%92.6 ↘
191Global Nature Fund (GNF)StiftungS60%0%93.3 ↘
192Stiftung Menschen für MenschenStiftungXS117%38%96.6 ↘
193Deutsche KrebshilfeNGOM80%10%99.0 ↘
194Fürst Donnersmark-Stiftung zu BerlinStiftungL70%0%103.3 ↘
195Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt ✅StiftungS72%0%105.2 =
196Mahle Stiftung ⛔StiftungXS83%0%116.7 ↘

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  • unsere Volunteers, die uns z. B. bei der Kontaktrecherche unterstützen
  • Zoe Langer, die für uns wundervolle Graphiken und Designs erstellt
  • No Borders, die die Monitor-Seite in neuem Design erstrahlen lassen
  • Garret O’Connell für seinen kritischen Schulterblick als Datenwissenschaftler
  • das Team des Referats 405 für ihren unentwegten Einsatz für dieses Projekt
  • den Kolleg*innen aus den ZGOs, die uns mithilfe ihrer Fragen und ihres Feedbacks helfen, den Monitor weiterzuentwickeln