Januar 2026
Organisationsstrukturen im Fokus
Das war das vierte Trainingsmodul im Projekt “Die inklusive Organisation der Zukunft”
Teilnehmende beim Ausprobieren der Konsent-Methode | Foto: Lea Schiewer
Soziokratie, Spiral Dynamics, Ökosystem – im vierten Modul des Projekts “die inklusive Organisation der Zukunft”, das wir gemeinsam mit unserem Projektpartner emcra – Co-shaping Europe noch bis Ende 2027 durchführen, führte vor allem das Team von emcra unsere Teilnehmer*innen an verschiedene Modelle von Organisationsstrukturen heran.
Zu Gast waren wir diesmal erneut in der Berghof Foundation, die auch selbst am Projekt teilnimmt. Begleitet wurde die Veranstaltung wie zuvor von unserem Awareness-Team von DisCheck.
Nachdem wir uns in den ersten drei Trainingsmodulen, die im letzten Jahr stattfanden, überwiegend mit Themen wie Zusammenarbeit, Selbstreflexion und Machtkritik beschäftigten, fokussieren wir uns in den letzten drei Modulen zunehmend auf den Organisationsaufbau und ihr Betriebssystem, also Strukturen und Prozesse. Bei Modul 4 lernten die Führungskräfte und Projektlots*innen der zwölf teilnehmenden ZGO, ihre jeweilige Organisation aus der Perspektive verschiedener Modelle zu erfassen und so Potentiale für Veränderungen zu identifizieren. Hierzu zählten auch praktische Übungen wie die Visualisierung der Organisation als Schiff. Darüber hinaus konnten die Teilnehmer*innen die Konsent-Moderation, eine v.a. in der Soziokratie gängige Methode, erleben. Wieder präsentierte das Projektteam eine Reihe an Impulsen und Tools, die nun in den eigenen Organisationen ausprobiert werden können.
Das nächste Modul findet Ende Februar in Berlin statt. Da diese Veranstaltungen unseren Projektteilnehmenden vorbehalten sind, hier noch der Hinweis, dass wir vom 27.-30.04.2026 ein Open Space Methodentraining veranstalten, zu dem wir auch andere Vertreter*innen der Zivilgesellschaft einladen. Mehr dazu findet ihr in unserem Newsletter.
Das Projekt „Die inklusive Organisation“ wird im Rahmen des Programms „Wandel der Arbeit sozialpartnerschaftlich gestalten – weiter bilden und Gleichstellung fördern“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.
